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8 Tipps für einen erfolgreichen Newsletter-Versand!

Kunden und Interessenten kann man in der virtuellen Welt auf vielen verschiedenen Wegen erreichen – sei es durch soziale Netzwerke oder direkt in den Ergebnissen von Suchmaschinen. Wussten Sie jedoch, dass E-Mail-Marketing weiterhin als eines der effektivsten Strategien zum Unternehmenserfolg gilt? Lange galt der Versand von Newslettern als out. Der Studie E-Mail Addiction Report zufolge bevorzugen aber 83 Prozent der Konsumenten, die Kommunikation mit Marken und Unternehmen via E-Mail-Kontakt aufrecht zu erhalten. Es ist also an der Zeit, Ihr Newsletter-Konzept zu überdenken – oder eines aufzubauen! In unserem heutigen Beitrag stellen wir acht Tipps für Ihren Newsletter-Versand vor.

1. Wählen Sie einen prägnanten Betreff!

In vielen Fällen entscheidet schon die Betreffzeile, ob ein Konsument die E-Mail öffnen wird oder nicht. Sie muss also für einen Blickfang sorgen. Formulieren Sie die Betreffzeile so, dass sie Neugierde beim Empfänger erweckt. Gehen Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe ein. Zeigen Sie mit der Betreffzeile, dass Ihre E-Mail eine Lösung zu einem kundenspezifischen Problem enthält.

2. Achten Sie auf den Sendernamen!

Die Betreffzeile ist wichtig, doch vernachlässigen Sie dabei nicht den Namen, mit dem Sie Ihre E-Mails versenden. Der Sendername kann ebenfalls dazu beitragen, ob ein Empfänger die E-Mail öffnet oder nicht. Wenn der Empfänger den Eindruck hat, dass der Absender der E-Mail unseriös erscheint, wird die E-Mail auch nicht gelesen.

Prinzipiell gibt es mehrere Möglichkeiten, den Absendernamen zu bestimmen. Wenn Sie ein Unternehmen führen, dessen Name unverkennbar ist, machen Sie davon Gebrauch. Setzen Sie den Namen Ihrer Marke in das Senderfeld. Eine weitere Option besteht darin, spezielle Kampagnen-Namen zu verwenden. Dafür müssen Sie Ihre Marke nicht komplett entfernen – lassen Sie ihn drin und fügen Sie einen kleinen Zusatz hinzu, um eine spezifische Sub-Marke Ihres Unternehmens zu kennzeichnen.

Auch The Home Depot versendet seine Newsletter nach diesem Prinzip: The Home Depot Garden Club. Übrigens: Mit Begrifflichkeiten wie Club vermitteln Sie Ihren Konsumenten ein bestimmtes Gefühl von Exklusivität. Machen Sie sich das zu Nutzen.

3. Personalisieren Sie Ihre E-Mails!

Vielleicht haben Sie es selbst auch schon mal erlebt: In der Betreffzeile eines Newsletters werden Sie namentlich angesprochen – eine kleine, aber feine Taktik. E-Mails, die den Namen Ihres Kunden in der Betreffzeile enthalten, haben statistisch gesehen eine höhere Click-Through-Rate. Je mehr E-Mails geöffnet werden, desto mehr erfahren Sie über Ihre Kunden. So bauen Sie eine stärkere Beziehung zu Ihnen auf.

Innerhalb der E-Mail ist die Personalisierung natürlich auch ein Thema. Eine grundlegende Funktion, die die meisten Newsletter-Anbieter bereitstellen, ist die persönliche Anrede. Hier wird automatisch der Vor- und Nachname des Empfängers gesetzt. Darüber hinaus kann man einen Newsletter inhaltlich personalisieren. Demografische, verhaltensbasierende Informationen oder Produkte, die Ihre Kunden angesehen haben, können Sie hier zur Schau stellen. Auch diese Art von Strategie baut eine Bindung zu Ihren Kunden auf.

So agiert zum Beispiel auch das Team von LinkedIn. Im Newsletter geben sie Informationen über die letzten Nutzeraktivitäten und sprechen Ihre Kunden auf weitere Dienstleistungen an, an denen sie interessiert sein könnten. Mit dieser Methode wächst die Loyalität zwischen Unternehmen und Kunden.

4. Erstellen Sie interessante Inhalte!

Mit dem Öffnen einer E-Mail ist es natürlich noch nicht getan. Der nächste Schritt besteht darin, bestechenden Content zu bieten. Schließlich geht es darum, Ihren Kunden and Sie zu binden und Interaktionen mit dem Newsletter zu fördern. Stellen Sie sicher, dass gegebene Informationen prägnant, ausdrucksstark und sachbezogen sind. Erklären Sie, was Sie anbieten und welchen Mehrwert dies für Ihre Kunden hat. Brechen Sie Ihren Text in angemessene Blöcke auf und werten Sie Ihren Content mit Grafiken, Aufzählungen und sonstigem auf. Dem 2019 Libris Research Report zufolge erwirtschaften 75 Prozent aller Content-Marketer eine höhere ROI, wenn sie den Newsletter-Content durch Grafiken bereichern.

Ein Beispiel: Der Buchhändler Barnes & Nobles. Eine große Menge an Informationen präsentiert das Unternehmen, indem es sie in kleine Stücke aufbricht. Dazu kommen Aufzählungszeichen, die den Inhalt strukturierter und klarer gestalten. Mit grafischen Elementen werten sie den Content auf und trennen Teile der E-Mail voneinander.

5. Kreieren Sie klare CTAs!

Das ultimative Ziel Ihres Newsletters ist es, dass ein Klick zu einer Konversion führt. Am besten funktioniert das mit einem CTA. Welches Ziel möchten Sie mit dem Newsletter erreichen? Machen Sie sich zuerst Gedanken darüber und gestalten daraufhin einen entsprechenden CTA-Button, einen Link oder Banner. Dieser sollte so auffällig sein, dass der Blick des Lesers sofort darauf fällt. Halten Sie Ihren CTA bunt bzw. in den Farben Ihres CDs. Machen Sie bei der Erstellung der Grafik Gebrauch von Symbolen.

Beachten Sie bei der Platzierung Ihres CTA, ihn in der oberen Hälfte der E-Mail einzufügen. So können Sie sichergehen, dass er gesehen wird. Platzieren Sie dann im weiteren Verlauf der E-Mail mehrere CTAs, die alle auf dieselbe Seite führen.

Ein CTA ist essenziell für Ihren Newsletter. Entscheiden Sie mit Bedacht, wie diese aussehen sollen und wo Sie sie platzieren möchten.

6. Stellen Sie Share-Buttons zur Verfügung!

Denken Sie einmal darüber nach: Sie verbreiten die Inhalte Ihres Unternehmens, doch wer verbreitet diese weiter? Ihre Newsletter-Abonnenten! Ermutigen Sie Kunden dazu, Ihre E-Mails mit eigenen Kontakten und in sozialen Netzwerken zu teilen. So erweitern Sie ganz einfach Ihre Reichweite!

Wie geht man dazu am Besten vor? Indem Sie Social-Media-Buttons in Ihren Newslettern zur Verfügung stellen. Oder wie wäre es mit einem Button, der die E-Mail an andere Kontakte weiterleitet? Üblicherweise werden Buttons dieser Art am Ende eines Newsletters platziert, doch bei der Gestaltung sind Ihnen wahrlich keine Grenzen gesetzt.

7. Gestalten Sie Ihren Newsletter für mobile Endgeräte!

Gehen Sie nach dem Prinzip “mobile first” und optimieren Sie Ihren Newsletter für Smartphones und Co. E-Mails müssen auf allen Endgeräten gut aussehen. Stellen Sie also sicher, dass der Aufbau Ihrer E-Mail korrekt formatiert und der gesamte Content leicht erreichbar ist – unabhängig davon, von welchem Gerät aus man darauf zugreift. Lassen Sie sich Lead-Generierungen nicht entgehen, nur weil Ihre Newsletter nicht so angezeigt wird, wie er soll.

8. Bieten Sie einen Abmelde-Link an!

Glaubwürdigkeit und Seriosität wird nicht nur dadurch vermittelt, dass man Lesern wertvolle Informationen bietet. Sie sollten Ihrer Zielgruppe auch die Möglichkeit geben, die Aufnahme von Informationen abzulehnen. Bieten Sie aus diesem Grund einen Link zur Abmeldung vom Newsletter an. Selbst wenn Sie dadurch Leser verlieren, bietet dies Ihnen die Möglichkeit Ihre Zielgruppe besser zu definieren. So können Sie die Beziehung zwischen Ihren Kunden und Ihrem Unternehmen stärken.

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TYPO3 Version 10 LTS – Was bringt das Update mit sich?

Am 21. April 2020 ist die neue Version des Content-Management-Systems TYPO3 erschienen. Seit Juli 2019 haben Entwickler an der V10 gearbeitet und bis zur Veröffentlichung fünf Sprint Releases bereitgestellt. Unter dem Namen Safe and Sound hat sich diese Version nun zum neuen Flagschiff der TYPO3 Association entwickelt. Doch welche Neuerungen bringt das TYPO3-Update mit sich? Wir stellen sie im folgenden Beitrag vor!

Dashboards

Eines der Updates, das einem sofort ins Auge fällt: Dashboards. Mit der Entwicklung von TYPO3 Version 10 ist die Core-Extension “Dashboard” hinzukommen, die Nutzern im Backend einen Überblick darüber verschafft, auf welchem Stand sich das System aktuell befindet. Dabei ist die Ähnlichkeit mit dem Dashbard einer WordPress-Seite nicht zu übersehen. Das neue TYPO3-Dashboard bietet folgende Möglichkeiten:

  • News von externen RSS-Feeds
  • Anzeige von Statistiken
  • Anzeige von Informationen wie Listen, Charts und Diagrammen
  • Nutzer-Engagement mit CTA-Buttons

Das sind nur einige der Beispiele, die mit dem neuen Dashboard möglich sind. Backend-Nutzer können in der Version 10 mehrere Dashboards konfigurieren und zwischen ihnen hin- und herwechseln. Aber nicht nur das: Auch Widgets kann man an jeder beliebigen Stelle des Dashboards hinzufügen und per Drag-and-Drop bewegen.

Werfen Sie einen Blick in die TYPO3-Dokumentation, um mehr über die System-Extension “Dashboard” zu erfahren.

Formulare

Formulare stellen einen essenziellen Teil vieler Webseiten und Web-Applikationen dar. Typischerweise werden Formulare als Kontaktformulare, für Support-Anfragen und zur Erfassung von Leads auf Produktseiten genutzt. Mit der neuen TYPO3 Version 10 hat auch die Form-Extension ein Update erfahren. In mehreren Schritten ist es nun Backend-Nutzer möglich, die Erstellung eines Formulars mithilfe eines Wizards durchzuführen. Die Oberfläche der Extension wurde ebenfalls optimiert. Anstatt den Fortschritt mit numerischen Indikatoren wie “Schritt X von Y” festzuhalten, verwendet die Extension nun “Start” und “Ende”.

Weiterleitungen und URL-Segmente

Sprechende URLs waren als Core-Feature bereits ein Teil von TYPO3 Version 9. In der Version 10 hat man dieses Feature optimiert, damit es Backend-Nutzern leichter fällt, mit URL-Segmenten zu arbeiten und diese zu aktualisieren. In der neuen TYPO3-Version werden URL-Segmente von Unterseiten nun automatisch angepasst, wenn Slugs von Hauptseiten geändert werden.

Doch keine Sorge: Das bedeutet nicht, dass die alten URLs ungültig werden. Das neue TYPO3-System legt automatisch Weiterleitungen an, die zur neuen URL führen. So landen Besucher der Webseite stets auf der korrekten Seite.

Hinzu kommt ein weiteres, neues TYPO3-Feature: Bei der Ausführung von automatischen URL-Updates werden Backend-Nutzer benachrichtigt. Wenn Bedarf besteht, können die Updates und Redirects dann in wenigen Schritten wieder rückgängig gemacht werden.

Verbesserte UX im Backend-Management

Kein anderes Open-Source-CMS besitzt ein so starkes System zur Handhabung von Nutzerberechtigungen im Backend wie TYPO3. Die Methoden von TYPO3 gelten technisch als das fortgeschrittenste Verfahren, um Zugriffsrechte zu kontrollieren. Nutzeraccounts im Backend stellen wohl einen der wichtigsten Datensätze des TYPO3-Systems dar. Nutzeraccounts, -gruppen und deren Zugriffsrechte zu verwalten ist nicht leicht, wenn man keine klare und strukturierte Übersicht über diese Daten hat.

Mit der Verbesserung der Nutzer-Übersicht im Backend ist es für Administratoren nun einfacher, Nutzer und Nutzergruppen zu verwalten. Die aktualisierte Detailansicht eines Backend-Nutzers zeigt nun folgende Informationen an:

  • Nutzerdaten (Echter Name, E-Mail-Adresse)
  • Start- und Enddatum eines Accounts
  • Anzeige von allen Gruppen, Untergruppen und Zugriffsrechten
  • Datenbanken und Dateianhänge
  • Zugriffsrechte (Lesen, Bearbeiten) auf Tabellen

Lazy Loading

Bilder nehmen beim Laden einer Webseite typischerweise am meisten Zeit in Anspruch. Zur Verringerung von Ladezeiten und der Belastung auf Servern wurde Lazy Loading eingeführt und gilt aktuell als weit verbreiteter Standard in diesem Bereich. TYPO3 ist das erste Content-Management-System, das Lazy Loading out-of-the-box anbietet.

Lazy Loading verschiebt sozusagen das Laden von Bildern. Wenn Lazy Load aktiv ist, wird das eigentliche Bild durch ein Platzhalter-Bild ersetzt. Wenn das Bild in das Sichtfeld des Browsers kommt, zeigt ein JavaScript-Befehl das gewünschte Bild an. Scrollt ein Nutzer nicht bis zum Ende einer Seite, erscheint das Bild unten erst gar nicht. Diese Methode verringert also die Datenmenge und die Bearbeitungszeit, die beim Aufbau einer Webseite benötigt wird. Serverseitig kommt es zu Entlastungen und der Nutzer erfährt eine angenehme User Experience.

Support und Instandhaltung

TYPO3 Version 10.4 wurde als LTS-Variante veröffentlicht, d.h. mit long-term support. Das bedeutet, 1,5 Jahre lang werden anfallende Softwarefehler beseitigt (Bug Fixes) und das System gewartet. Sicherheitsupdates werden mindestens drei Jahre lang bis April 2023 bereitgestellt. TYPO3 V10 kann hier heruntergeladen werden.