Ein Team von Geschäftsleuten bespricht einen Bericht über digitale Marketing-Metriken und eine Return-on-Investment-Strategie für eine Werbekampagne

Google Analytics 4 vs. Universal Analytics – Ein Vergleich im Überblick

Universal Analytics war bis zur Einführung von Google Analytics 4 die aktuelle Version von Google Analytics. Im Herbst 2012 veröffentlicht, bot Universal Analytics damals neue Tracking-Codes an und ermöglichte genau Verhaltensmessungen. Universal Analytics war auf das Web des Jahres 2012 ausgerichtet. Damals war der Großteil des Web-Traffics desktopbasiert. Somit waren die Sitzungen unabhängig voneinander und Daten konnte man mithilfe von Cookies besser beobachten.

Die moderne Technologie schreitet jedoch voran; deshalb ist auch die heutige Weblandschaft eine andere als damals. Google weiß sehr wohl, dass die Möglichkeiten von Universal Analytics für die heutige Zeit einfach nicht mehr ausreichen. Aus diesem Grund kommt nun das Update auf Google Analytics 4.

Aber das ist noch nicht alles. Mit den jüngsten Fortschritten beim Schutz der Privatsphäre der Nutzer und den strengeren Datenschutzbestimmungen reduzieren Giganten wie Google und Apple die Zahl der Drittanbieter-Cookies. Bis 2023 werden Cookies von Drittanbietern in der Form, wie wir sie heute kennen, verschwunden sein.

In diesem Zuge wird Google Analytics 4 Universal Analytics bis spätestens zum 01. Juli 2023 ersetzen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich Google Analytics 4 vom aktuellen GA (Universal Analytics) unterscheidet.

Was ist Google Analytics 4?

Google Analytics 4 ist die nächste Generation der datenschutzfreundlichen Datenanalyse, die plattformübergreifendes Tracking und AI-basierte Vorhersagedaten ermöglicht. Das Tool wird durch ein Ereignisdatenmodell angetrieben, das eine Abkehr vom traditionellen Cookie-basierten Datenmodell darstellt.

Google veröffentlichte 2019 das App + Web-System, das sich auf plattformübergreifende Daten und Analysen konzentrierte. Es ermöglichte Marketern, Nutzer über Apps, Software und Websites hinweg zu verfolgen.

Google Analytics 4 basiert auf derselben Plattform und bietet zusätzliche Features und Funktionen an. Mit Google Analytics 4 können Sie die Customer Journeys vollständig nachverfolgen, was mit Universal Analytics nicht ganz möglich war. Außerdem ermöglichen die ereignisdatengesteuerten Analysen eine bessere Quantifizierung von Verhaltensdaten. Dieses Modell ist sowohl für Apps und Webanwendungen, als auch für herkömmliche Websites geeignet.

Zudem verwendet das Tool AI-gesteuerte Datenanalysen. Nutzer entscheiden sich oft gegen Cookies und Datenerfassung, wodurch Lücken in den Nutzerdaten entstehen. Google Analytics 4 verwendet prädiktive Metriken, um den Fortschritt der Konversion (Kaufwahrscheinlichkeit, Abwanderungswahrscheinlichkeit) zu messen und die Lücken zu schließen, sodass Unternehmen ihren Kundenstamm besser verstehen können.

Was rechtfertigt das Upgrade auf Google Analytics 4?

Wie bereits erwähnt, hat sich in der digitalen Branche und in der Gesetzgebung ein bedeutender Wandel vollzogen. Die Erwartungen der Nutzer und die Besorgnis über den Datenschutz haben seit einiger Zeit zugenommen.

Google selbst hat die folgenden drei Faktoren als Hauptgründe für das Upgrade von Universal Analytics auf Google Analytics 4 genannt:

1. Regulatorische Änderungen

Die späten 2010er Jahre waren voll von Fällen des Missbrauchs von gesammelten Nutzerdaten. Mehrere öffentlichkeitswirksame Datenschutzverletzungen, die zu einem Leck in den Nutzerdaten führten, schürten die Bedenken.

Infolgedessen mussten die Regierungen mit Gesetzen eingreifen, die die Daten und Interessen der Nutzer in der digitalen Welt schützen. So kam es, dass viele Regierungen und Gewerkschaften Vorschriften zur Datenerfassung und zum Datenschutz erlassen haben.

Die beiden bekanntesten Entwicklungen in diesem Bereich sind die Allgemeine Datenschutzverordnung (GDPR) der EU und der California Consumer Protection Act (CCPA) des US-Bundesstaates Kalifornien.

2. Browser-Updates

Die regulatorischen Änderungen und die allgemeine Besorgnis der Nutzer über Daten und Privatsphäre wurden von den Unternehmen, die Webbrowser entwickeln und anbieten, als Chance genutzt.

Diese neue Art von Browser ermöglicht es den Benutzern, Cookies standardmäßig abzulehnen und JavaScript zu deaktivieren. Darüber hinaus können Sie sogar verhindern, dass eine Website oder ein Dienst Sie beim Surfen im Internet verfolgt.

Google selbst plant, Cookies von Drittanbietern bis 2023 zu blockieren. Das Unternehmen möchte außerdem, dass die Nutzer in seiner “Privacy Sandbox” bleiben. Googles “Privacy Sandbox” versucht im Grunde, eine Reihe von “alternativen” Möglichkeiten für Werbetreibende zu schaffen, um ihnen das Tracking durch Dritte ohne Cookies von Dritten zu ermöglichen. Dies wird von Google als etwas vermarktet, das Werbetreibende und Vermarkter bei der Personalisierung unterstützt, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu verletzen.

3. Kontrolle der Privatsphäre der Nutzer

Der Datenschutz ist ein ernstes Thema. Mehr als 67 Prozent der Internetnutzer weltweit haben ernsthafte Bedenken hinsichtlich ihrer Online-Privatsphäre. Deshalb gehen die Menschen bewusster und vorsichtiger mit dem Internet um als je zuvor.

Verordnungen wie die Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) und das Gesetz zum Schutz der Privatsphäre (CCPA) haben den Internetnutzern die Möglichkeit gegeben, selbst zu bestimmen, wer ihre Daten sammelt und wie sie gespeichert werden.

Websites und Dienste können Nutzer nun nicht mehr verfolgen und ihre Daten speichern, ohne dass sie dem eindeutig zugestimmt haben. Dies hat es den Nutzern ermöglicht, sich einfach abzumelden. Viele Nutzer haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, um ihre Online-Sicherheit zu gewährleisten.

Google Analytics 4 und Universal Analytics im Vergleich

Datenmodelle

Das Datenmodell ist das erste, was bei der Gegenüberstellung von Google Analytics 4 und Universal Analytics auffällt. GA4 basiert auf einem ereignisbasierten Datenmodell. Universal Analytics verwendet ein sitzungsbasiertes Datenmodell.

Google Analytics 4 Data Models

Quelle: cardinalpath.com

Eine Sitzung ist eine Reihe von Benutzerinteraktionen (Hits) mit einer Website, die über einen bestimmten Zeitraum gemessen werden. Eine einzelne Sitzung kann mehrere Seitenaufrufe, Ereignisse und Transaktionen enthalten.

Quelle: adaptworldwide.com

Das ereignisbasierte Modell verwendet Ereignisse und Parameter als Messgrößen. So werden alle Formen von Interaktionen als Ereignisse aufgezeichnet.

Das Sitzungsdatenmodell ist in Bezug auf die Messung von Interaktionen eingeschränkt. Mit dem Ereignisdatenmodell erhalten Sie mehr Flexibilität, denn Sie können Ereignisse definieren und Parameter festlegen, die für Ihre Geschäftsanforderungen erforderlich sind.

Geräte- und plattformübergreifende Funktionen

Dies ist vielleicht der wichtigste Unterschied, wenn man Google Analytics 4 und Universal Analytics betrachtet. Wie bereits erwähnt, war Universal Analytics auf den Desktop-basierten Webverkehr ausgerichtet. Dies schränkte seine Möglichkeiten in der aktuellen Internetlandschaft ein.

Es war zwar möglich, Nutzer auf mobilen Browsern zu verfolgen, aber es war nicht so effektiv. Außerdem war die Verfolgung von Nutzern in Webanwendungen und Anwendungen mit plattformübergreifenden Funktionen stark eingeschränkt.

Dies war zum Teil auf das Design und das Datenmodell zurückzuführen.

Google Analytics 4 ist in Anbetracht der aktuellen Internetlandschaft leistungsfähiger, denn sein Design und sein Datenmodell bieten die nötige Flexibilität, um sich langfristig durchzusetzen und effektiv zu bleiben.

Das ereignisbasierte Datenmodell ermöglicht eine nahtlosere Abbildung der User Journeys über Webseiten, Websites, Web-Apps, Anwendungen, Geräte und Plattformen hinweg.

So gibt es keine Lücken in den Nutzerdaten und Ihr Unternehmen kann das gesamte Gesamtbild betrachten.

Benutzeroberfläche für Berichte

Es gibt einen großen Unterschied in der Benutzeroberfläche, wenn man Google Analytics 4 und Universal Analytics betrachtet. Der Unterschied in der Benutzeroberfläche lässt sich auf die Änderungen in den Datenmodellen zurückführen.

Mit GA4 stehen Ihnen von Anfang an nicht so viele Berichte zur Verfügung. Die Benutzeroberfläche mag einschüchternd wirken, aber es wurde berichtet, dass sie im Vergleich zu Universal Analytics benutzerfreundlicher ist.

Google Analytics 4 Benutzeroberfläche

Quelle: optimizesmart.com

Google Analytics 4 beginnt erst mit der Erstellung und Bereitstellung von Berichten, nachdem Ereignisse definiert und deren Verfolgung eingeleitet wurde.

Ein weiterer Punkt, den wir beim Vergleich zwischen Google Analytics 4 und Universal Analytics beobachtet haben, ist, dass GA4 mehr auf benutzerdefinierte Berichtsvorlagen ausgerichtet ist.

IP-Anonymisierung

Als Universal Analytics 2012 eingeführt wurde, war der Datenschutz noch kein großes Thema. Google Analytics meldet zwar keine IP-Adressen in seiner Berichtsoberfläche, verfolgt sie aber für Geolokalisierungsdaten.

Die IP-Anonymisierung war eine Funktion, die vom Nutzer aktiviert werden musste und in Universal Analytics standardmäßig deaktiviert war. Somit hat in Anbetracht der weltweit wachsenden Besorgnis über den Datenschutz und die Sicherheit Google Analytics 4 die IP-Anonymisierung zur Pflicht gemacht.

Im Vergleich zwischen Google Analytics 4 und Universal Analytics hat GA4 also die Oberhand, wenn es um den Datenschutz und die Sicherheit geht.

Fazit

Google Analytics 4 war notwendig. Google hat damit viele Datenschutz- und Sicherheitsbedenken ausräumen können.

Wenn auch Sie Interesse an der Einrichtung von Google Analytics 4 haben, dann kontaktieren Sie uns. Unsere Experten der TYPO3-Programmierung stehen Ihnen gerne zur Seite!

Neuer Frontend-Editor für TYPO3: Bessere Benutzererfahrung für Redakteure

TYPO3 ist für seinen leistungsstarken Backend-Editor und seinen verständlichen Quellcode bekannt geworden. Der neue Frontend-Editor schafft neue Möglichkeiten, Elemente und ihre Inhalte, auf eine Weise zu verwalten. Eine übersichtliche und benutzerfreundliche Oberfläche ermöglicht es, dass Ihre Website immer Up-to-Date sein kann.

Im TYPO3-Backend: Menüpunkt des Frontend-Editors
Im TYPO3-Backend: Menüpunkt des Frontend Editors

Die Vorteile des Frontend-Editors sind überzeugend:

  • leicht zu bedienende Benutzeroberfläche
  • in TYPO3 integrierte Verwaltung Ihrer Inhalte
  • auch für TYPO3-Anfänger zugänglich
  • saubere Trennung von Inhalt und Struktur

Und gerade der letzte Punkt ist im Vergleich zwischen TYPO3 und dem Marktführer WordPress sehr überzeugend: Der TYPO3-Frontend-Editor liefert einfach verständlichen Quellcode, weil er sich an die technischen Standards von TYPO3 hält. Inhalte mit Spaghetti-Code, wie es in WordPress bei der Mehrheit der Editoren leider Standard ist, gehören der Vergangenheit an. Und dadurch auch aufgeblähter Quellcode und lange Ladezeiten.

Was macht den TYPO3-Frontend-Editor aus?

Neben der klaren Trennung von Inhalt und Struktur gibt es weitere Vorteile, auf die wir als TYPO3-Agentur gerne setzen:

  1. Es kann als separates Plugin auf Nutzerebene an- oder ausgeschalten werden.
  2. Der Frontend-Editor kann in alle TYPO3-Templates eingespielt werden.
  3. Alle Plugins und Blöcke, die im Backend zur Verfügung stehen, greifen mit den selben Workflows und Berechtigungen auch im FE-Editor.
  4. Er verfügt über eine einfache und strukturierte Benutzeroberfläche, die ihn zur perfekten Lösung für TYPO3-Anfänger macht. Der Frontend-Editor ermöglicht so auch Editoren, die nur unregelmäßig oder ganz neu TYPO3 nutzen, Inhalte zu verwalten.
  5. Der Frontend-Editor entspricht den technischen Standards von TYPO3, was einfachen Quellcode und optimalen Web-Kernwerten zur Folge hat.

Unsere Empfehlung für TYPO3-Portale und -Internetseiten

Wenn bei Ihrem TYPO3-Projekt mehrere Redakteure arbeiten, die über unterschiedliches TYPO3-Know-how verfügen, ist der neue TYPO3-Frontend-Editor eine ideale Ergänzung für Ihre Installation. Wenn Sie auf der Suche nach einem Editor sind, der fortschrittlich ist und gleichzeitig einfachen Quellcode liefert, dann ist der TYPO3-Frontend-Editor die perfekte Lösung für Sie. 

Fazit zum TYPO3-Frontend-Editor

Der neue Frontend-Editor ist eine großartige Ergänzung des TYPO-Arsenals und wird Ihnen helfen, Ihre Website mit minimalem Aufwand Up-to-Date zu halten. 

Die Entwickler haben zuvor noch keinen Frontend-Editor einprogrammiert gehabt. Die Projektleiter des Frontend-Editors haben selbst an der Fehlerbehebung, der Performance und einer optimierten User Experience gearbeitet und zeigen sich zuversichtlich, lassen allerdings noch Luft nach oben:

Wir haben heute einen produktionsbereiten Frontend Editor, aber wir sind erst am ersten Meilenstein auf einer viel längeren Reise.

TYPO3 Community

Die 3 Hauptziele des TYPO3-Frontend-Editors

Der Frontend-Editor von TYPO3 soll drei Hauptziele unterstützen, die auf Veränderung, Fehlerbehebung und eine Verringerung des Wartungsaufwands abzielen.

Hauptziel 1: Frontend Editing im Backend-Modul

Schon die letzte Version von TYPO3 war reaktionsschnell und das Backend hat es ermöglicht, fast die gesamte Benutzeroberfläche auszublenden. Und um die gesamte Frontend-Seite anzuzeigen, können Sie die Modulliste einfach minimieren und den Seitenbaum ausblenden. Das hat die Vorteile, dass Sie keine separate Seitenbaumimplementierung verwalten müssen und vorhandene Benutzeroberflächendesigns und Konventionen verwenden können. Auch lädt Ihre Webseite schneller und hat weniger benutzerdefinierte Ressourcen. Darüber hinaus denkt TYPO3 auch an seine Entwickler und möchte diesen auch ein bestmögliches Bearbeitungserlebnis verschaffen.

Hauptziel 2: Einfacher Code

Ein schlanker Code ist schneller und einfacher in der Wartung. Die Bereinigung geht weiter dahin, dass Debuggen durch die Aufteilung von Klassenmethoden erleichtert wird.

Hauptziel 3: Verbesserte Testabdeckung und CI-Workflow

Der Frontend Editor wird in die TYPO3-API eingebunden. Momentan ist das Hinzufügen des Frontend Editors noch mit einigem Aufwand verbunden, führt leicht zu Fehlern und kann somit seine angestrebte Magie noch nicht voll entfalten. Hier kommt auch wieder der Cleaner-Code ins Spiel und erleichtert Unit- und Funktionstests. Mit einem neuen und umfassenden Testverfahren können Sie zukünftig Probleme im CI-Workflow viel leichter erkennen und auch beheben. Die Resultate liegen bei einer besseren Stabilität und in einem geringeren Zeitaufwand bei der Behebung von Fehlern.

Unsere TYPO3-Experten stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung und beraten Sie ausführlich zu Ihren Anforderungen.

Beitrag über TYPO3 Version 11

Release: TYPO3 Update Version 11 ist da

TYPO3 hat ein Update erhalten. Mit Version 11 wurden neue Features hinzugefügt, um dem Nutzer vieles zu vereinfachen und auch die Sicherheit zu verbessern.

Neuerungen in Version 11

In der TYPO3 Version 11 kann der Nutzer Daten jetzt über Downloads lokal sichern. Deswegen ist ein simpler Button, der auch gut sichtbar ist, vorhanden. Außerdem kann der Benutzer hochgeladene Dateien jetzt auch in der Masse hinzufügen, auswählen und verschieben.

PHP Version

Zusätzlich wird die PHP Version 8.0 unterstützt, denn es erhält regelmäßig Updates. PHP 7.4 ist immer noch nutzbar.

Sicherheit von Version 11

Mehr-Faktor Authentifizierung erhöht die Sicherheit. Das erschwert Unbeteiligten den Zugriff auf sensible Projekte. Zusätzlich ist das Backend individuell einstellbar. Dabei kann man auch die Seitenleiste einklappen, falls man sich auf die Elemente konzentrieren will.

Backend Veränderungen

Andere Punkte, wie die Dateienliste, erhalten den “Seiten-Baum”, den man bisher von Version 10 kennt. Darüber hinaus können auch Links für eine bestimmte Seite im Backend erstellt werden. Dies vereinfacht das Arbeiten in Teams.

In der TYPO3 Version 11 ist Bootstrap 5 nutzbar. Alte Umleitungen werden nach einiger Zeit gelöscht, dies kann der Nutzer durch einen Schalter verhindern.

TYPO3 Version 11 bietet nun auch sogenannte “Workspaces” an. Hier können Developer zwar Änderungen vornehmen, aber diese müssen vom Vorgesetzten abgenickt werden. Erst dann können diese Änderungen veröffentlicht werden.

Weiterhin erfüllt das neue TYPO3 die PSR Standards von PHP. Deswegen enthält die neue Version von TYPO3 ein Interface, dass die Programmierung für Nutzer erleichtert.

Fluide Elemente wurden aufgrund von einem eigenen Interface und Schwierigkeiten bei der Unterscheidung wieder aus TYPO3 entfernt. Falls man trotzdem solche Elemente verwenden will, muss man sich dieses über Extensions holen. Extensions sind noch nicht zahlreich vorhanden, da TYPO3 erst Anfang Oktober veröffentlicht wurde. Alle Autoren von Extensions müssen jetzt ihren Code überprüfen. Dabei müssen sie schauen, ob der Code noch mit dem von TYPO3 kompatibel ist.

Sie interessieren sich für TYPO3 Version 11? Unsere TYPO3-Experten stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung und beraten Sie ausführlich zu Ihren Anforderungen

Warum nichts eine eigene Webseite übertrifft!

Haben Sie schon einmal den Gedanken erwogen, eine eigene Webseite zu betreiben? Sind Sie vielleicht schon der Besitzer einer Webseite? So oder so, Webseiten verwalten bedeutet oftmals auch, mit einer gewaltigen Portion Stress konfrontiert zu sein. Deshalb ist es sicherlich nachvollziehbar, wenn man die Unterstützung eines Drittanbieters heranzieht. Anstatt WordPress zu verwenden, können Sie so zum Beispiel einen Blog mit Medium betreiben. Auf solch einer Blogging-Plattform muss man sich keine Gedanken über technische Probleme machen. Im E-Commerce-Bereich ist es möglich, als Verkäufer auf Amazon tätig zu sein, anstatt einen eigenen Shop mit beispielsweise Magento zu leiten.

Doch das ist nur verlockend, solange man nicht an die Grenzen dessen stößt, was der Anbieter bereitstellt. Wenn man keinen Einfluss über die technischen Aspekte einer Webseite hat, ist es auch unmöglich, diese zu erweitern. Wenn ein Drittanbieter von einem auf den anderen Tag entscheidet, dass Ihre Inhalte uninteressant sind oder den Nutzungsbedingungen widersprechen, können Sie wenig daran ändern. Es ist also Vorsicht geboten, denn Drittanbieter dieser Art hegen entscheidende Nachteile und Risiken. Lesen Sie in unserem folgenden Beitrag, welche Gefahren die Arbeit mit externen Plattformen birgt.

Eigene Webseite vs. Facebook

Vergleichen Sie einmal Ihre eigene Webseite mit sozialen Netzwerken wie Facebook. Heutzutage würde kaum jemand sagen, es sei besser, Ihr Geschäft via Facebook zu betreiben. In der Vergangenheit war das aber der Fall. Zu Hochzeiten des Facebook-Hypes kam es tatsächlich vor, dass man seine Webseite niedergelegt und sich vollständig auf soziale Netzwerke konzentriert hat.

In heutiger Zeit sieht man zumeist kleinere und lokale Unternehmen, die ihr Business via Facebook führen. So kann es vorkommen, dass eine eigene Webseite noch existiert – diese aber auf keinem aktuellen Stand ist. Um also aktuelle News und Updates über das Unternehmen zu erhalten, muss man wohl oder übel einen Blick auf dessen Facebook-Präsenz werfen.

Wieso bevorzugen manche Unternehmen also weiterhin Facebook? An erster Stelle bietet sich Facebook für Menschen an, die technisch nicht sehr versiert sind. So haben Betreiber die Möglichkeit, ihre Unternehmensseiten mit Leichtigkeit zu verwalten und zu aktualisieren. Bei einer eigenen Webseite könnte es unter Umständen nötig sein, beim Host anzufragen, um Aktualisierungen vorzunehmen. Mit Facebook jedoch können Änderungen dieses Art fast automatisch durchgeführt werden, sind leicht verständlich und führen zu keine Mehrkosten.

Geringere Sichtbarkeit auf Facebook

Doch irgendwann kommt jeder Inhaber einer Facebook-Unternehmensseite an den Punkt, an dem er feststellt: Die veröffentlichten Posts kommen nur bei einem Bruchteil der Anhängerschaft an. Inzwischen wird es immer ersichtlicher – kommerzielle Inhalte werden von Facebook als immer unwichtiger behandelt. Das ist jedoch keine Überraschung, denn Marketing-Profis zufolge, interagieren Menschen in sozialen Netzwerken lieber mit anderen Menschen als mit Marken oder Unternehmen.

Natürlich ist es möglich, dagegenzuwirken. Wenn Sie einmal an beliebte Marken-Accounts auf Facebook denken, fallen Ihnen auch sicherlich Seiten ein, die eine anständige Reichweite besitzen. Trotzdem ändert das nicht die Tatsache, dass Facebook schon morgen neue Maßregeln implementierten könnte – diesen wären Sie im schlimmsten Fall völlig ausgeliefert. Ihre Facebook-Plattform könnte so die komplette Reichweite verlieren.

Zukünftig betrachtet ist es außerdem schwierig, die Anhängerschaft auf Facebook auf eine andere Plattform mitzunehmen.

Newsletter vs. Messenger

E-Mail-Newsletter können manchmal etwas veraltet erscheinen. Doch in vielen Fällen bieten sie sich an, wenn es darum geht, spezifische Interessentengruppen zu erreichen. Immerhin bevorzugen 83 Prozent der Konsumenten, die Kommunikation mit Marken und Unternehmen via Newsletter aufrecht zu erhalten. Newsletter können Sie nach Belieben gestalten lassen und Ihren eigenen Wünschen entsprechend periodisch versenden.

Messenger sind als moderne Nachrichtentools weit verbreitet. Doch sie stehen demselben Problem gegenüber wie Facebook und Co.: Das System läuft unter dem Kommando einer anderen Partei. Das bedeutet, auch hier können Sie bei einem Umzug Ihr Publikum nicht mitnehmen. Außerdem sind Messenger nicht miteinander kompatibel. Beispielsweise können Sie keine Nachricht von WhatsApp zu einem Twitter-Nutzer senden. Die Anbieter sind auch nicht wirklich daran interessiert, ihre Kommunikationstools zu verknüpfen. Ganz im Gegenteil: Es besteht ein ständiger Wettstreit zwischen ihnen.

Im Vergleich dazu kann man mit einem Newsletter prinzipiell jeden erreichen – unabhängig davon, mit welcher E-Mail-Adresse sich die Zielperson anmeldet. Wenn man mit dem Service des Newsletter-Anbieters nicht zufrieden ist, kann man die Abonnenten mit Leichtigkeit mitnehmen.

WordPress vs. Medium

WordPress ist eine eingesessene Blogging-Plattform, doch in den vergangenen Jahren haben vermehrt alternative Publishing-Plattformen wie Medium Wurzeln geschlagen. Die Vorteile von Medium und Co. sind auf den ersten Blick offensichtlich: Man kann sich relativ einfach und schnell einen Account einrichten und die Seite kostenfrei nutzen. Im Idealfall ist es sogar möglich, mit Medium Geld zu verdienen.

Zumindest so der aktuelle Stand. Wie bei Facebook und Co. gibt es keine Garantie dafür, dass diese Funktionsweise auch in der Zukunft bestehen wird. Tatsächlich hat Medium sein Geschäftsmodell seit Bestehen bereits mehrmals geändert. Die Plattform galt zuerst als Medium für Schreiber und Autoren, dann für Verleger. Letztendlich funktioniert Medium nun als Veröffentlichungsplattform für bezahlten Content.

Natürlich frustriert das Nutzer. Mit WordPress hingegen ist das kein Problem. WordPress kann, je nach Bedarf, zunächst als Blogging-Plattform genutzt werden – dafür ist das CMS auch bekannt. Wenn im weiteren Verlauf aber zusätzliche Ansprüche an die Seite hinzukommen, ist das auch mit Leichtigkeit umsetzbar. Spezialisierte Agenturen setzen die WordPress-Programmierung Ihrer Webseite gemäß individuellen Anforderungen um.

Magento vs. Amazon

In die Welt des E-Commerce einzutreten, stellt oftmals eine Herausforderung dar. Dabei steht man oft vor der Qual der Wahl: Nutze ich eine Verkaufs-Plattform wie Amazon oder setze ich meinen persönlichen Online-Shop auf?

Man muss gestehen, es beansprucht vergleichsweise wenig Zeit, als Verkäufer auf Amazon tätig zu werden. Dennoch birgt der Verkaufsriese Herausforderungen, die auf den ersten Blick vielleicht noch nicht ersichtlich sind. Einerseits erreichen Sie mit einem Online-Shop auf Amazon ein sehr großes Publikum. Andererseits bedeutet das auch, dass die Konkurrenz extrem groß ist. Alleine in Deutschland sind fast eine Viertelmillionen Verkäufer (Stand: November 2019) auf Amazon tätig. Unter all diesen Verkäufern hervorzustechen und dann Profit zu generieren, das ist nicht so einfach.

Darüber hinaus sind Sie auch bei Amazon ständig dem Willen des Unternehmens ausgesetzt – selbst dann, wenn es eigentlich gut läuft. Ihre Verkaufsplattform bzw. Ihr Account kann theoretisch jederzeit suspendiert werden. So ist es beispielsweise dem zweitgrößten Amazon-Retailer Rebuy ergangen. Ohne Vorwarnung oder Kommentar hat Amazon den Online-Shop von Rebuy stillgelegt.

Zusätzlich zu den Händlern, die auf Amazon tätig sind, dürfen Sie nicht vergessen, dass Amazon selbst zu einem Ihrer größten Konkurrenten gehört. Schon mal von Amazon Basics gehört? Der Online-Gigant ist Besitzer von mehr als 100 privaten Labels und vertreibt über sie seine eigenen Produkte. Amazons Angaben zufolge machen die Verkaufsanteile der eigenen Label nur 1 Prozent der gesamten Umsätze aus. Aber selbst das stellt, im Vergleich zu kleinen Händlern, eine riesige Menge an Gewinn dar.

Auch mit dem Datenschutz nimmt es Amazon nicht so ernst. Obwohl es der Händler-Gigant bestritten hat, ist es bekannt: Amazon macht Gebrauch von Dritt-Händler-Daten auf der Plattform, um sich so einen eigenen Vorteil zu verschaffen.

Keines, eines, beides?

Natürlich ist es kein Muss, sich auf eines der vielen Optionen festzulegen. Sie können auf mehreren Plattformen bloggen und auf mehreren Händler-Portalen verkaufen – wenn Sie die Ressourcen dazu haben. Mit unserem Vergleich möchten wir dennoch den klaren Unterschied verdeutlichen: Im Regelfall ist es immer von Vorteil, auf einer eigenen Plattform tätig zu sein. So besitzen Sie jegliche Kontrolle darüber, was mit Ihrer Webseite bzw. Plattform passiert und wie diese aussieht.

Machen Sie sich nicht abhängig von Amazon und Co. Für diese Unternehmen stellen Sie nur eine bedeutungslose Nummer dar. Große Online-Giganten können Sie jederzeit willkürlich von ihrer Plattform entfernen – kommentarlos und mit sofortiger Wirkung. Was Sie dagegen tun können? Nicht viel. Nur in speziellen Fällen werden Sie dagegen vorgehen können, und das auch nur, wenn Sie immense Anstrengungen vornehmen.

Wenn Ihrer Plattform etwas passiert, haben Sie oftmals nur noch eine Möglichkeit: Ihr Projekt woanders neu beginnen. Sichern Sie sich ab, indem Sie sich eine eigene, individuelle Online-Präsenz aufbauen.

Eine Hand hält ein Handy

8 Tipps für einen erfolgreichen Newsletter-Versand!

Kunden und Interessenten kann man in der virtuellen Welt auf vielen verschiedenen Wegen erreichen – sei es durch soziale Netzwerke oder direkt in den Ergebnissen von Suchmaschinen. Wussten Sie jedoch, dass E-Mail-Marketing weiterhin als eines der effektivsten Strategien zum Unternehmenserfolg gilt? Lange galt der Versand von Newslettern als out. Der Studie E-Mail Addiction Report zufolge bevorzugen aber 83 Prozent der Konsumenten, die Kommunikation mit Marken und Unternehmen via E-Mail-Kontakt aufrecht zu erhalten. Es ist also an der Zeit, Ihr Newsletter-Konzept zu überdenken – oder eines aufzubauen! In unserem heutigen Beitrag stellen wir acht Tipps für Ihren Newsletter-Versand vor.

1. Wählen Sie einen prägnanten Betreff!

In vielen Fällen entscheidet schon die Betreffzeile, ob ein Konsument die E-Mail öffnen wird oder nicht. Sie muss also für einen Blickfang sorgen. Formulieren Sie die Betreffzeile so, dass sie Neugierde beim Empfänger erweckt. Gehen Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe ein. Zeigen Sie mit der Betreffzeile, dass Ihre E-Mail eine Lösung zu einem kundenspezifischen Problem enthält.

2. Achten Sie auf den Sendernamen!

Die Betreffzeile ist wichtig, doch vernachlässigen Sie dabei nicht den Namen, mit dem Sie Ihre E-Mails versenden. Der Sendername kann ebenfalls dazu beitragen, ob ein Empfänger die E-Mail öffnet oder nicht. Wenn der Empfänger den Eindruck hat, dass der Absender der E-Mail unseriös erscheint, wird die E-Mail auch nicht gelesen.

Prinzipiell gibt es mehrere Möglichkeiten, den Absendernamen zu bestimmen. Wenn Sie ein Unternehmen führen, dessen Name unverkennbar ist, machen Sie davon Gebrauch. Setzen Sie den Namen Ihrer Marke in das Senderfeld. Eine weitere Option besteht darin, spezielle Kampagnen-Namen zu verwenden. Dafür müssen Sie Ihre Marke nicht komplett entfernen – lassen Sie ihn drin und fügen Sie einen kleinen Zusatz hinzu, um eine spezifische Sub-Marke Ihres Unternehmens zu kennzeichnen.

Auch The Home Depot versendet seine Newsletter nach diesem Prinzip: The Home Depot Garden Club. Übrigens: Mit Begrifflichkeiten wie Club vermitteln Sie Ihren Konsumenten ein bestimmtes Gefühl von Exklusivität. Machen Sie sich das zu Nutzen.

3. Personalisieren Sie Ihre E-Mails!

Vielleicht haben Sie es selbst auch schon mal erlebt: In der Betreffzeile eines Newsletters werden Sie namentlich angesprochen – eine kleine, aber feine Taktik. E-Mails, die den Namen Ihres Kunden in der Betreffzeile enthalten, haben statistisch gesehen eine höhere Click-Through-Rate. Je mehr E-Mails geöffnet werden, desto mehr erfahren Sie über Ihre Kunden. So bauen Sie eine stärkere Beziehung zu Ihnen auf.

Innerhalb der E-Mail ist die Personalisierung natürlich auch ein Thema. Eine grundlegende Funktion, die die meisten Newsletter-Anbieter bereitstellen, ist die persönliche Anrede. Hier wird automatisch der Vor- und Nachname des Empfängers gesetzt. Darüber hinaus kann man einen Newsletter inhaltlich personalisieren. Demografische, verhaltensbasierende Informationen oder Produkte, die Ihre Kunden angesehen haben, können Sie hier zur Schau stellen. Auch diese Art von Strategie baut eine Bindung zu Ihren Kunden auf.

So agiert zum Beispiel auch das Team von LinkedIn. Im Newsletter geben sie Informationen über die letzten Nutzeraktivitäten und sprechen Ihre Kunden auf weitere Dienstleistungen an, an denen sie interessiert sein könnten. Mit dieser Methode wächst die Loyalität zwischen Unternehmen und Kunden.

4. Erstellen Sie interessante Inhalte!

Mit dem Öffnen einer E-Mail ist es natürlich noch nicht getan. Der nächste Schritt besteht darin, bestechenden Content zu bieten. Schließlich geht es darum, Ihren Kunden and Sie zu binden und Interaktionen mit dem Newsletter zu fördern. Stellen Sie sicher, dass gegebene Informationen prägnant, ausdrucksstark und sachbezogen sind. Erklären Sie, was Sie anbieten und welchen Mehrwert dies für Ihre Kunden hat. Brechen Sie Ihren Text in angemessene Blöcke auf und werten Sie Ihren Content mit Grafiken, Aufzählungen und sonstigem auf. Dem 2019 Libris Research Report zufolge erwirtschaften 75 Prozent aller Content-Marketer eine höhere ROI, wenn sie den Newsletter-Content durch Grafiken bereichern.

Ein Beispiel: Der Buchhändler Barnes & Nobles. Eine große Menge an Informationen präsentiert das Unternehmen, indem es sie in kleine Stücke aufbricht. Dazu kommen Aufzählungszeichen, die den Inhalt strukturierter und klarer gestalten. Mit grafischen Elementen werten sie den Content auf und trennen Teile der E-Mail voneinander.

5. Kreieren Sie klare CTAs!

Das ultimative Ziel Ihres Newsletters ist es, dass ein Klick zu einer Konversion führt. Am besten funktioniert das mit einem CTA. Welches Ziel möchten Sie mit dem Newsletter erreichen? Machen Sie sich zuerst Gedanken darüber und gestalten daraufhin einen entsprechenden CTA-Button, einen Link oder Banner. Dieser sollte so auffällig sein, dass der Blick des Lesers sofort darauf fällt. Halten Sie Ihren CTA bunt bzw. in den Farben Ihres CDs. Machen Sie bei der Erstellung der Grafik Gebrauch von Symbolen.

Beachten Sie bei der Platzierung Ihres CTA, ihn in der oberen Hälfte der E-Mail einzufügen. So können Sie sichergehen, dass er gesehen wird. Platzieren Sie dann im weiteren Verlauf der E-Mail mehrere CTAs, die alle auf dieselbe Seite führen.

Ein CTA ist essenziell für Ihren Newsletter. Entscheiden Sie mit Bedacht, wie diese aussehen sollen und wo Sie sie platzieren möchten.

6. Stellen Sie Share-Buttons zur Verfügung!

Denken Sie einmal darüber nach: Sie verbreiten die Inhalte Ihres Unternehmens, doch wer verbreitet diese weiter? Ihre Newsletter-Abonnenten! Ermutigen Sie Kunden dazu, Ihre E-Mails mit eigenen Kontakten und in sozialen Netzwerken zu teilen. So erweitern Sie ganz einfach Ihre Reichweite!

Wie geht man dazu am Besten vor? Indem Sie Social-Media-Buttons in Ihren Newslettern zur Verfügung stellen. Oder wie wäre es mit einem Button, der die E-Mail an andere Kontakte weiterleitet? Üblicherweise werden Buttons dieser Art am Ende eines Newsletters platziert, doch bei der Gestaltung sind Ihnen wahrlich keine Grenzen gesetzt.

7. Gestalten Sie Ihren Newsletter für mobile Endgeräte!

Gehen Sie nach dem Prinzip “mobile first” und optimieren Sie Ihren Newsletter für Smartphones und Co. E-Mails müssen auf allen Endgeräten gut aussehen. Stellen Sie also sicher, dass der Aufbau Ihrer E-Mail korrekt formatiert und der gesamte Content leicht erreichbar ist – unabhängig davon, von welchem Gerät aus man darauf zugreift. Lassen Sie sich Lead-Generierungen nicht entgehen, nur weil Ihre Newsletter nicht so angezeigt wird, wie er soll.

8. Bieten Sie einen Abmelde-Link an!

Glaubwürdigkeit und Seriosität wird nicht nur dadurch vermittelt, dass man Lesern wertvolle Informationen bietet. Sie sollten Ihrer Zielgruppe auch die Möglichkeit geben, die Aufnahme von Informationen abzulehnen. Bieten Sie aus diesem Grund einen Link zur Abmeldung vom Newsletter an. Selbst wenn Sie dadurch Leser verlieren, bietet dies Ihnen die Möglichkeit Ihre Zielgruppe besser zu definieren. So können Sie die Beziehung zwischen Ihren Kunden und Ihrem Unternehmen stärken.

TYPO3 V10 LTS

TYPO3 Version 10 LTS – Was bringt das Update mit sich?

Am 21. April 2020 ist die neue Version des Content-Management-Systems TYPO3 erschienen. Seit Juli 2019 haben Entwickler an der V10 gearbeitet und bis zur Veröffentlichung fünf Sprint Releases bereitgestellt. Unter dem Namen Safe and Sound hat sich diese Version nun zum neuen Flagschiff der TYPO3 Association entwickelt. Doch welche Neuerungen bringt das TYPO3-Update mit sich? Wir stellen sie im folgenden Beitrag vor!

Dashboards

Eines der Updates, das einem sofort ins Auge fällt: Dashboards. Mit der Entwicklung von TYPO3 Version 10 ist die Core-Extension “Dashboard” hinzukommen, die Nutzern im Backend einen Überblick darüber verschafft, auf welchem Stand sich das System aktuell befindet. Dabei ist die Ähnlichkeit mit dem Dashbard einer WordPress-Seite nicht zu übersehen. Das neue TYPO3-Dashboard bietet folgende Möglichkeiten:

  • News von externen RSS-Feeds
  • Anzeige von Statistiken
  • Anzeige von Informationen wie Listen, Charts und Diagrammen
  • Nutzer-Engagement mit CTA-Buttons

Das sind nur einige der Beispiele, die mit dem neuen Dashboard möglich sind. Backend-Nutzer können in der Version 10 mehrere Dashboards konfigurieren und zwischen ihnen hin- und herwechseln. Aber nicht nur das: Auch Widgets kann man an jeder beliebigen Stelle des Dashboards hinzufügen und per Drag-and-Drop bewegen.

Werfen Sie einen Blick in die TYPO3-Dokumentation, um mehr über die System-Extension “Dashboard” zu erfahren.

Formulare

Formulare stellen einen essenziellen Teil vieler Webseiten und Web-Applikationen dar. Typischerweise werden Formulare als Kontaktformulare, für Support-Anfragen und zur Erfassung von Leads auf Produktseiten genutzt. Mit der neuen TYPO3 Version 10 hat auch die Form-Extension ein Update erfahren. In mehreren Schritten ist es nun Backend-Nutzer möglich, die Erstellung eines Formulars mithilfe eines Wizards durchzuführen. Die Oberfläche der Extension wurde ebenfalls optimiert. Anstatt den Fortschritt mit numerischen Indikatoren wie “Schritt X von Y” festzuhalten, verwendet die Extension nun “Start” und “Ende”.

Weiterleitungen und URL-Segmente

Sprechende URLs waren als Core-Feature bereits ein Teil von TYPO3 Version 9. In der Version 10 hat man dieses Feature optimiert, damit es Backend-Nutzern leichter fällt, mit URL-Segmenten zu arbeiten und diese zu aktualisieren. In der neuen TYPO3-Version werden URL-Segmente von Unterseiten nun automatisch angepasst, wenn Slugs von Hauptseiten geändert werden.

Doch keine Sorge: Das bedeutet nicht, dass die alten URLs ungültig werden. Das neue TYPO3-System legt automatisch Weiterleitungen an, die zur neuen URL führen. So landen Besucher der Webseite stets auf der korrekten Seite.

Hinzu kommt ein weiteres, neues TYPO3-Feature: Bei der Ausführung von automatischen URL-Updates werden Backend-Nutzer benachrichtigt. Wenn Bedarf besteht, können die Updates und Redirects dann in wenigen Schritten wieder rückgängig gemacht werden.

Verbesserte UX im Backend-Management

Kein anderes Open-Source-CMS besitzt ein so starkes System zur Handhabung von Nutzerberechtigungen im Backend wie TYPO3. Die Methoden von TYPO3 gelten technisch als das fortgeschrittenste Verfahren, um Zugriffsrechte zu kontrollieren. Nutzeraccounts im Backend stellen wohl einen der wichtigsten Datensätze des TYPO3-Systems dar. Nutzeraccounts, -gruppen und deren Zugriffsrechte zu verwalten ist nicht leicht, wenn man keine klare und strukturierte Übersicht über diese Daten hat.

Mit der Verbesserung der Nutzer-Übersicht im Backend ist es für Administratoren nun einfacher, Nutzer und Nutzergruppen zu verwalten. Die aktualisierte Detailansicht eines Backend-Nutzers zeigt nun folgende Informationen an:

  • Nutzerdaten (Echter Name, E-Mail-Adresse)
  • Start- und Enddatum eines Accounts
  • Anzeige von allen Gruppen, Untergruppen und Zugriffsrechten
  • Datenbanken und Dateianhänge
  • Zugriffsrechte (Lesen, Bearbeiten) auf Tabellen

Lazy Loading

Bilder nehmen beim Laden einer Webseite typischerweise am meisten Zeit in Anspruch. Zur Verringerung von Ladezeiten und der Belastung auf Servern wurde Lazy Loading eingeführt und gilt aktuell als weit verbreiteter Standard in diesem Bereich. TYPO3 ist das erste Content-Management-System, das Lazy Loading out-of-the-box anbietet.

Lazy Loading verschiebt sozusagen das Laden von Bildern. Wenn Lazy Load aktiv ist, wird das eigentliche Bild durch ein Platzhalter-Bild ersetzt. Wenn das Bild in das Sichtfeld des Browsers kommt, zeigt ein JavaScript-Befehl das gewünschte Bild an. Scrollt ein Nutzer nicht bis zum Ende einer Seite, erscheint das Bild unten erst gar nicht. Diese Methode verringert also die Datenmenge und die Bearbeitungszeit, die beim Aufbau einer Webseite benötigt wird. Serverseitig kommt es zu Entlastungen und der Nutzer erfährt eine angenehme User Experience.

Support und Instandhaltung

TYPO3 Version 10.4 wurde als LTS-Variante veröffentlicht, d.h. mit long-term support. Das bedeutet, 1,5 Jahre lang werden anfallende Softwarefehler beseitigt (Bug Fixes) und das System gewartet. Sicherheitsupdates werden mindestens drei Jahre lang bis April 2023 bereitgestellt. TYPO3 V10 kann hier heruntergeladen werden.

Mitarbeiter sitzt am PC

TYPO3 LTS Version benutzen oder nicht?

Vor- und Nachteile einer TYPO3 Long Term Version

Das Content Management System TYPO3 hat seit seiner Entstehung einige LTS Versionen durchgemacht und dabei ist jede Version einzigartig, da sie unterschiedliche Features und Erweiterungen mitbringt, die sich von den anderen abhebt. Trotzdem ist das Updaten von wichtigen Sicherheitsupdates essenziell für eine bug- und fehlerfreie Webseite. Es gibt aber auch unzählige Gründe dafür sich gezielt für eine Vorgängerversion zu entscheiden, um seine TYPO3-Webseite nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Die vier Hauptphasen einer neuen TYPO3 Version

Jede neue TYPO3 Version durchläuft die vier Hauptphasen: „Sprint Phase“, „Regular Maintenance“, „Priority bugfixes“ und „Extended support“. Jede Hauptphase dauert bis zu ca. drei Jahre an.

Sprint Phase:
In der typo3.org kontaktieren. So werden die Entwickler auf eine Vielzahl der Bugs aufmerksam, ohne dass sie danach effektiv suchen müssen. Diese Prinzip wird in jeder TYPO3 Version durchgeführt.

Extended support:
Die letzte Phase ist für die Entwickler von TYPO3 rein optional. In dieser Phase unterstützen sie die Verwendung der TYPO3 CMS Version mit Sicherheitsupdates und weiteren Bugfixes. Die Sicherheitsupdates sind in gewissen Umständen essenziell, um eine sichere Webseite zu gewährleisten. Denn mit Ihnen erschwert man Cross Site Scripting, das dazu führt, dass der Quellcode von Außenstehenden verändert oder gelöscht werden kann.

Was bedeutet LTS?

Die Bezeichnung LTS (Long Term Support) ist das Endstadium bzw. die Vollversion, der jeweiligen TYPO3 Version nach der Erstellung des Grundgerüstes. Sie zieht sich über die kompletten restlichen Hauptphasen der TYPO3 Versionsentwicklung. LTS bedeutet, dass das TYPO3 Entwicklerteam durch Sicherheitsupdates die jeweilige Version mit der Bezeichnung LTS weiter unterstützt, bis die vier Hauptphasen vorbei sind. Die Rede ist hier von den enthaltenen Systemerweiterungen, welche weiter entwickelt, optimiert und Fehlerbehebungen im Quelltext angepasst werden.

Welche Version sollte ich für meine Webseite nutzen?

Die Entscheidung, welche TYPO3 Version Sie einsetzen sollten, kommt darauf an welche Faktoren für Sie wichtiger sind:

Vorteile, die neuste TYPO3 Version mit LTS zu verwenden:

  • Monatliche bis wöchentliche Sicherheitsupdates
  • Aktuelle Erweiterungen von anderen TYPO3 Nutzern
  • Aktuelle Patch-notes (Updateliste), was angepasst oder verändert wurde (auf typo3.org)

Vorteile, nicht die neuste TYPO3 LTS Version einzusetzen:

  • Unzählige Erweiterungen von anderen TYPO3 Programmierern vorhanden
  • Viele Lösungen für individuelle Features von anderen TYPO3 Programmierern bereitgestellt
  • Kein langes Warten auf ein wichtiges Update
  • Wenig bis gar keine Fehlerprognosen

Unser Tipp

Für Einsteiger ist die Auswahl einer früheren TYPO3 CMS Version ratsam, da man viele Lösungs- und Erklärungsvorschläge in diversen Foren finden kann. Fortgeschrittene TYPO3 Programmierer können sich natürlich auf die neueren Versionen herantrauen, weil diese sich bereits mit der Engine von TYPO3 CMS auskennen.

Puzzle auf orangenem Hintergrund

Was sind TYPO3 Templates?

Templates – Vorteil einer Standardisierung

Templates, im deutschen „Vorlage“, werden heutzutage als Grundgerüst einer professionell aufgebauten Webseite benutzt. Templates sind Vorlagen, die genutzt werden um ein Element oder eine Funktion einmal zu erstellen und dies dann für mehrere Webseiten benutzen zu können. Das lässt somit multiple Variationsmöglichkeiten zu. Das TYPO3 Content-Management-System ist ursprünglich dafür geschaffen worden, um selbstständig erarbeitete Templates in Webseiten zu integrieren und diese nach eigenen Vorstellungen konfigurieren zu können. Sie wollen wissen, wie Sie dies bewerkstelligen? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen das klar auf.

Ein sauberes Template für effektives Arbeiten

Priorität eines Templates ist zuallererst, dass die Struktur des Scripts klar erkenntlich ist. Ob HTML, PHP, Fluid, XML oder TYPO-Script, dies ist essenziell um seine eigenen Templates erweitern zu können, ohne sich wiederholt damit auseinandersetzen zu müssen, den Aufbau des Scripts zu verstehen. Befolgen Sie folgende Punkte, wenn Sie ein Template erstellen möchten:

  • Arbeiten Sie von oben nach unten (Bsp.: Header, Body, Footer)
  • Kommentieren Sie die verschiedenen Abschnitte des Scripts
  • Arbeiten Sie unbedingt mit Backups, um einen Datenverlust zu vermeiden
  • Erstellen Sie mehrere Templates für unterschiedliche Funktionen
  • Kommentieren Sie frühere Script-Abschnitte aus, die Sie nicht mehr benötigen, als diese zu entfernen. Vielleicht erweisen sich diese früher oder später noch als nützlich
  • Protokollieren Sie in einem Dokument, wann Sie was geändert/hinzugefügt haben, um den Überblick zu behalten

Templates anlegen und hinzufügen

Ein Beispiel für TYPO3 in dem Templates zum Einsatz gebracht werden, wird schon im Aufbau der eigentlichen Seite in Verbindung gebracht. Ab TYPO3 Version 6.2 stiegen viele Nutzer mit ihrer Root-Seite von HTML zu PHP um. Das hat den Grund, dass PHP die Funktion besitzt, eine HTML-Datei in bestimmte Bereiche zu laden. So können beispielsweise verschiedene Header für Desktop- und Mobiler-Ansicht mit einer simplen Abfrage der Bildschirmbreite vor dem eigentlichen Laden der Seite geladen werden. Außerdem hat man eine klare Übersicht für Header, Footer und Body, um nicht durcheinander zu kommen.

Um seinen Footer und Header strukturiert auszulagern, legt man in TYPO3 einen neuen Ordner mit Dateien an und benennt sie mit der Endung HTML (Bsp.: header.html / footer.html). In diesen Dateien baut man den jeweiligen Abschnitt mit HTML-Sprache an. Nun verweist man von seiner neuen Index.php (Root-Seite) per Befehl am Anfang auf den Header und am Ende auf den Footer. In diesen Befehlen muss natürlich der Pfad zur jeweiligen Datei angegeben werden. Das kann folgendermaßen aussehen:

Der Befehl ‘include’ (include im deutschen = hinzufügen/integrieren) ruft den folgenden Pfad auf um die bestimmte Datei des Pfades hinzuzufügen.

Dadurch wird bei dem folgenden Abschnitt des PHP-Codes der Inhalt der integrierten Datei „reingeladen“.

Templates konfigurieren

Wie in vorherigen Punkten schon beschrieben, ist es wichtig eine klare Struktur in Templates zu besitzen. Essenziell ist es jedoch, diese Struktur auch in zukünftigen Konfigurationen zu erhalten.
Wenn Sie an ihrem Template weiterarbeiten, achten Sie darauf welchen Aufbau Sie in der Vergangenheit benutzt haben und arbeiten mit dieser Erkenntnis strukturiert weiter. Wenn Sie einen Abschnitt nicht mehr benötigen kommentieren Sie diesen aus, außer Sie sind sich sicher, dass es eine fehlerhafte oder gar überflüssige Funktion ist.

Der Pfad für eine effektive Webseite

Templates werden heutzutage in jeder professionell aufgebauten Webseite benutzt. Templates wirken anfangs aufwendig, jedoch der Schein trügt. Templates können effizient und schnell angepasst werden, wenn diese eine klare und anschauliche PHP-Struktur beinhalten. Damit spart man kostbare Zeit und hat einige wesentliche Vorteile.

Typo3-Extensions

Top 10 der nützlichsten TYPO3-Erweiterungen

Welche TYPO3-Extensions braucht meine Seite?

Das Content-Management-System TYPO3 bietet eine Vielzahl an Erweiterungen. Interessant hierbei ist, dass es für die benötigten Funktionen oftmals mehr als eine passende Erweiterung gibt.

Doch welche ist die Richtige? Dieser Beitrag stellt die Top 10 der TYPO3-Erweiterungen in den folgenden Bereichen vor:

  • Suchfunktionen
  • Newsletter
  • Userfreundliche URLs
  • Erweiterte Seitenlayouts
  • News
  • Formulare
  • Übersetzungen
  • Datenbankwartung
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Reporting

TYPO3-Erweiterung für Suchfunktionen: solr

Die Vorteile der Erweiterung„solr“ liegen in einer integrierten Spracherkennung, dem Highlighten der Suchworte in den vorgeschlagenen Ergebnissen und in einer automatischen Rechtschreibprüfung. Die Extension ist sehr schnell, anpassbar und performant.
Sie bietet folgenden Funktionsumfang: Volltextsuche, Synonymsuche, filterbare Ergebnisse, Indexierung verschiedener Dateitypen (über 100) und Abrufmöglichkeiten der Suchstatistiken.

TYPO3-Erweiterung für Newsletter: direct_mail

Erstellen Sie mit „direct_mail“ professionelle Newsletter. Über die Erweiterung können Sie Ihre Newsletter verwalten und Auswertungen über den Versand bzw. Öffnungsraten einsehen. Der Vorteil dieser Erweiterung liegt in der Geheimhaltung der Daten, die nicht mit anderen Anbietern geteilt werden und verhindert, dass der versendete Newsletter beim Empfänger als Spam oder Werbung kategorisiert wird.
Die Erweiterung bietet weiterhin die Möglichkeit Sammelgruppen zu erstellen und Rundbriefe zu verschicken.

TYPO3-Erweiterung für userfreundliche URLs: RealURL

Das CMS TYPO3 generiert für seine Webseiten dynamische URLs, die meist nicht benutzerfreundlich sind und Zahlen, Buchstaben sowie Fragezeichen enthalten. Dies hat natürlich auch negative Auswirkungen auf das Ranking der Webseite in den Suchergebnissen. Die Erweiterung „RealURL“ sorgt für eine automatisierte Generierung sprechender URLs und sichert Ihnen die Vorteile einer größeren Benutzerfreundlichkeit sowie eines besseren Rankings.

TYPO3-Erweiterung für erweiterte Seitenlayouts: gridelements

Mit der TYPO3-Erweiterung „gridelements“ können Inhalte per „Drag & Drop“ verschoben oder kopiert werden. Weiterführend wird die Integration von Rasterlayouts und Elementen dadurch möglich. Über die vereinfachte Form der Bedienung gewinnt das Backend an Benutzerfreundlichkeit und die Bearbeitung kann durch Zeiteinsparungen effizienter gestaltet werden.

TYPO3-Erweiterung für News: tx_news

Der neue Nachfolger der Extension „tt_news“ bietet viele Vorteile und Funktionen für die Erstellung von News in Form von Kurzmeldungen, Pressemeldungen, Veranstaltungen oder Informationen zu Produktneuheiten. Mit der neuen Extension können Inhalte nicht nur einfacher und schneller veröffentlicht werden. Sie können zusätzlich neue Kategorien anlegen, News zeitlich steuern und Inhalte individuell anpassen. Nachrichten werden zudem in einem Archiv gespeichert, Kommentarfunktionen und Anreißer können neu hinzugefügt werden und Inhalte können ebenso wie Seiteninhalte gepflegt werden.

TYPO3-Erweiterung für Formulare: powermail

Die Extension „powermail“ vereinfacht die Erstellung und Verwaltung von Formularen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einfache Kontaktformulare oder mehrseitige und umfangreiche Formulare handelt. Mit dieser Extension können Formulare bequem und unkompliziert definiert und formatiert werden. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Handhabung von E-Mails zur Bestätigung der Formulareingaben, sowie direkte Weiterleitungen zu anderen Seiten nach der Eingabe und Versand des Formulars. Alle Daten werden mit Hilfe von „powermail“ direkt in der Datenbank gespeichert und können in verschiedenen Formaten exportiert werden. Auch erfolgt ein automatischer Spam-Check sowie eine Überprüfung der Eingaben in den Formularfeldern. Die Ergebnisse können über das Backend unkompliziert ausgewertet werden. Eine Wiederverwendung der Formulare stellt ebenfalls kein Problem dar.

TYPO3-Erweiterung für Übersetzungen: l10nmgr

Die Extension für Übersetzungen „l10nmgr“, macht die Umsetzung von Mehrsprachigkeit der eigenen Webseite zum Kinderspiel. Über einen Split-Screen (siehe Abbildung) können die verschiedenen Inhalte bequem auf einen Blick erfasst und bearbeitet werden. Formate wie XML oder Microsoft Excel XML ermöglichen ebenso den Import und Export der Sprachabweichungen und sogar eine Onlineübersetzung wird bereitgestellt.

TYPO3-Erweiterung für Datenbankwartung: Adminer

Für die Datenbankwartung und Administration wird häufig die Extension „phpMyAdmin“ verwendet. Allerdings bietet die Erweiterung „Adminer“ deutliche Vorteile im Hinblick auf Komplexität, Sicherheit und Ladezeiten. Sie unterstützt eine Vielzahl verschiedener Datenbanksysteme und erlaubt die Nutzung von SQL-Befehlen. Weiter Funktionen sind das sog. Inline-Editing und der Assistent für die Erstellung von Tabellenstrukturen.

TYPO3-Erweiterung für Suchmaschinenoptimierung: metaSEO

Als Nachfolger der Extension „tq_seo“, erleichtert und gestaltet die Extension „metaSEO“ die On-Page-Optimierung Ihrer Seite noch effizienter. Wie zum Beispiel die Verwendung der Google Search Console und Google Analytics. Eine zentrale Verwaltung der Inhalte erleichtert ebenfalls die Arbeit bei der Optimierung für Suchmaschinen. Weitere Funktionen liegen in neuen Feldern für die Bearbeitung der Seiteneigenschaften oder die neuen Tasks des Taskplaners.

TYPO3-Erweiterung für Reporting: additional_reports

Das Modul von TYPO3 für Berichte kann durch die Extension „additional_reports“ um weitere Berichtsarten erweitert werden. Alle Berichte und installierten Plugins werden auf einer Seite aufgelistet und so komfortabel und effizient auf einen Blick erfasst. Eine Filterfunktion von Inhalten und Plugins ist ebenfalls in dieser Extension enthalten. Inhalte und Plugins können dadurch direkt bearbeitet werden.

Standardmäßige-SEO-Optimierung-in-der-neuen-TYPO3-Version-9.3

TYPO3 9.3.0 LTS – Standardisierte SEO

TYPO3 9.3.0 wurde veröffentlicht. Nun sind SEO-Funktionen standardmäßig implementiert.

SEO-Tools und DSGVO-Funktionen

Letztes Jahr wurde eine Initiative gestartet, um den TYPO3-Core mit SEO-Funktionen auszustatten. Nun gibt es in TYPO3 9.3.0 die System-Extension „SEO“. mit dieser könnt ihr:

  • Nun Meta-Tags setzen
  • Meta-Tags können nun im Hintergrund über neue API´s umgesetzt werden
  • Indexing auf Seiten-Basis aktivieren oder deaktivieren
  • Seiten basierend die Indexierung ein- oder ausschalten
  • Open-Graph-Daten individuell hinzufügen

Außerdem sind nun DSGVO-Features implementiert, um zu gewährleisten nutzerbezogene Daten zu speichern. Dies kann in den Einstellungen nun definiert werden, wie lange, ob und welche Daten gespeichert werden sollen. Über eine Abfrage können IP-Adressen von Besuchern und Nutzern in verschiedenen Tabellen einer Datenbank nach ausgewählten Zeiten anonymisiert werden. Schlussendlich werden eingebettete Youtube-Links nun standardisiert ohne Cookie gesetzt.

Weitere neue Funktionen bei TYPO3 9.3 LTS

Wie bei jeder neuen TYPO3 Version wurde bei 9.3 Sicherheitsbezogene Anpassungen vorgenommen. Nun hat man nicht nur die Möglichkeit inaktive Frontend sowie Backend-Benutzer aus Datenbanken zu löschen, sondern auch PHP-API durch ein Passwort-Hashing zu verstärken.

Daneben wurde das hinzufügen und verbinden von Datenbank-Tabellen zu Content für Entwickler von Extensions vereinfacht. Nun können diese mit wenigen und einfachen Befehlen in Verbindung gebracht werden.