Ein Team von Geschäftsleuten bespricht einen Bericht über digitale Marketing-Metriken und eine Return-on-Investment-Strategie für eine Werbekampagne

Google Analytics 4 vs. Universal Analytics – Ein Vergleich im Überblick

Universal Analytics war bis zur Einführung von Google Analytics 4 die aktuelle Version von Google Analytics. Im Herbst 2012 veröffentlicht, bot Universal Analytics damals neue Tracking-Codes an und ermöglichte genau Verhaltensmessungen. Universal Analytics war auf das Web des Jahres 2012 ausgerichtet. Damals war der Großteil des Web-Traffics desktopbasiert. Somit waren die Sitzungen unabhängig voneinander und Daten konnte man mithilfe von Cookies besser beobachten.

Die moderne Technologie schreitet jedoch voran; deshalb ist auch die heutige Weblandschaft eine andere als damals. Google weiß sehr wohl, dass die Möglichkeiten von Universal Analytics für die heutige Zeit einfach nicht mehr ausreichen. Aus diesem Grund kommt nun das Update auf Google Analytics 4.

Aber das ist noch nicht alles. Mit den jüngsten Fortschritten beim Schutz der Privatsphäre der Nutzer und den strengeren Datenschutzbestimmungen reduzieren Giganten wie Google und Apple die Zahl der Drittanbieter-Cookies. Bis 2023 werden Cookies von Drittanbietern in der Form, wie wir sie heute kennen, verschwunden sein.

In diesem Zuge wird Google Analytics 4 Universal Analytics bis spätestens zum 01. Juli 2023 ersetzen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich Google Analytics 4 vom aktuellen GA (Universal Analytics) unterscheidet.

Was ist Google Analytics 4?

Google Analytics 4 ist die nächste Generation der datenschutzfreundlichen Datenanalyse, die plattformübergreifendes Tracking und AI-basierte Vorhersagedaten ermöglicht. Das Tool wird durch ein Ereignisdatenmodell angetrieben, das eine Abkehr vom traditionellen Cookie-basierten Datenmodell darstellt.

Google veröffentlichte 2019 das App + Web-System, das sich auf plattformübergreifende Daten und Analysen konzentrierte. Es ermöglichte Marketern, Nutzer über Apps, Software und Websites hinweg zu verfolgen.

Google Analytics 4 basiert auf derselben Plattform und bietet zusätzliche Features und Funktionen an. Mit Google Analytics 4 können Sie die Customer Journeys vollständig nachverfolgen, was mit Universal Analytics nicht ganz möglich war. Außerdem ermöglichen die ereignisdatengesteuerten Analysen eine bessere Quantifizierung von Verhaltensdaten. Dieses Modell ist sowohl für Apps und Webanwendungen, als auch für herkömmliche Websites geeignet.

Zudem verwendet das Tool AI-gesteuerte Datenanalysen. Nutzer entscheiden sich oft gegen Cookies und Datenerfassung, wodurch Lücken in den Nutzerdaten entstehen. Google Analytics 4 verwendet prädiktive Metriken, um den Fortschritt der Konversion (Kaufwahrscheinlichkeit, Abwanderungswahrscheinlichkeit) zu messen und die Lücken zu schließen, sodass Unternehmen ihren Kundenstamm besser verstehen können.

Was rechtfertigt das Upgrade auf Google Analytics 4?

Wie bereits erwähnt, hat sich in der digitalen Branche und in der Gesetzgebung ein bedeutender Wandel vollzogen. Die Erwartungen der Nutzer und die Besorgnis über den Datenschutz haben seit einiger Zeit zugenommen.

Google selbst hat die folgenden drei Faktoren als Hauptgründe für das Upgrade von Universal Analytics auf Google Analytics 4 genannt:

1. Regulatorische Änderungen

Die späten 2010er Jahre waren voll von Fällen des Missbrauchs von gesammelten Nutzerdaten. Mehrere öffentlichkeitswirksame Datenschutzverletzungen, die zu einem Leck in den Nutzerdaten führten, schürten die Bedenken.

Infolgedessen mussten die Regierungen mit Gesetzen eingreifen, die die Daten und Interessen der Nutzer in der digitalen Welt schützen. So kam es, dass viele Regierungen und Gewerkschaften Vorschriften zur Datenerfassung und zum Datenschutz erlassen haben.

Die beiden bekanntesten Entwicklungen in diesem Bereich sind die Allgemeine Datenschutzverordnung (GDPR) der EU und der California Consumer Protection Act (CCPA) des US-Bundesstaates Kalifornien.

2. Browser-Updates

Die regulatorischen Änderungen und die allgemeine Besorgnis der Nutzer über Daten und Privatsphäre wurden von den Unternehmen, die Webbrowser entwickeln und anbieten, als Chance genutzt.

Diese neue Art von Browser ermöglicht es den Benutzern, Cookies standardmäßig abzulehnen und JavaScript zu deaktivieren. Darüber hinaus können Sie sogar verhindern, dass eine Website oder ein Dienst Sie beim Surfen im Internet verfolgt.

Google selbst plant, Cookies von Drittanbietern bis 2023 zu blockieren. Das Unternehmen möchte außerdem, dass die Nutzer in seiner “Privacy Sandbox” bleiben. Googles “Privacy Sandbox” versucht im Grunde, eine Reihe von “alternativen” Möglichkeiten für Werbetreibende zu schaffen, um ihnen das Tracking durch Dritte ohne Cookies von Dritten zu ermöglichen. Dies wird von Google als etwas vermarktet, das Werbetreibende und Vermarkter bei der Personalisierung unterstützt, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu verletzen.

3. Kontrolle der Privatsphäre der Nutzer

Der Datenschutz ist ein ernstes Thema. Mehr als 67 Prozent der Internetnutzer weltweit haben ernsthafte Bedenken hinsichtlich ihrer Online-Privatsphäre. Deshalb gehen die Menschen bewusster und vorsichtiger mit dem Internet um als je zuvor.

Verordnungen wie die Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) und das Gesetz zum Schutz der Privatsphäre (CCPA) haben den Internetnutzern die Möglichkeit gegeben, selbst zu bestimmen, wer ihre Daten sammelt und wie sie gespeichert werden.

Websites und Dienste können Nutzer nun nicht mehr verfolgen und ihre Daten speichern, ohne dass sie dem eindeutig zugestimmt haben. Dies hat es den Nutzern ermöglicht, sich einfach abzumelden. Viele Nutzer haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, um ihre Online-Sicherheit zu gewährleisten.

Google Analytics 4 und Universal Analytics im Vergleich

Datenmodelle

Das Datenmodell ist das erste, was bei der Gegenüberstellung von Google Analytics 4 und Universal Analytics auffällt. GA4 basiert auf einem ereignisbasierten Datenmodell. Universal Analytics verwendet ein sitzungsbasiertes Datenmodell.

Google Analytics 4 Data Models

Quelle: cardinalpath.com

Eine Sitzung ist eine Reihe von Benutzerinteraktionen (Hits) mit einer Website, die über einen bestimmten Zeitraum gemessen werden. Eine einzelne Sitzung kann mehrere Seitenaufrufe, Ereignisse und Transaktionen enthalten.

Quelle: adaptworldwide.com

Das ereignisbasierte Modell verwendet Ereignisse und Parameter als Messgrößen. So werden alle Formen von Interaktionen als Ereignisse aufgezeichnet.

Das Sitzungsdatenmodell ist in Bezug auf die Messung von Interaktionen eingeschränkt. Mit dem Ereignisdatenmodell erhalten Sie mehr Flexibilität, denn Sie können Ereignisse definieren und Parameter festlegen, die für Ihre Geschäftsanforderungen erforderlich sind.

Geräte- und plattformübergreifende Funktionen

Dies ist vielleicht der wichtigste Unterschied, wenn man Google Analytics 4 und Universal Analytics betrachtet. Wie bereits erwähnt, war Universal Analytics auf den Desktop-basierten Webverkehr ausgerichtet. Dies schränkte seine Möglichkeiten in der aktuellen Internetlandschaft ein.

Es war zwar möglich, Nutzer auf mobilen Browsern zu verfolgen, aber es war nicht so effektiv. Außerdem war die Verfolgung von Nutzern in Webanwendungen und Anwendungen mit plattformübergreifenden Funktionen stark eingeschränkt.

Dies war zum Teil auf das Design und das Datenmodell zurückzuführen.

Google Analytics 4 ist in Anbetracht der aktuellen Internetlandschaft leistungsfähiger, denn sein Design und sein Datenmodell bieten die nötige Flexibilität, um sich langfristig durchzusetzen und effektiv zu bleiben.

Das ereignisbasierte Datenmodell ermöglicht eine nahtlosere Abbildung der User Journeys über Webseiten, Websites, Web-Apps, Anwendungen, Geräte und Plattformen hinweg.

So gibt es keine Lücken in den Nutzerdaten und Ihr Unternehmen kann das gesamte Gesamtbild betrachten.

Benutzeroberfläche für Berichte

Es gibt einen großen Unterschied in der Benutzeroberfläche, wenn man Google Analytics 4 und Universal Analytics betrachtet. Der Unterschied in der Benutzeroberfläche lässt sich auf die Änderungen in den Datenmodellen zurückführen.

Mit GA4 stehen Ihnen von Anfang an nicht so viele Berichte zur Verfügung. Die Benutzeroberfläche mag einschüchternd wirken, aber es wurde berichtet, dass sie im Vergleich zu Universal Analytics benutzerfreundlicher ist.

Google Analytics 4 Benutzeroberfläche

Quelle: optimizesmart.com

Google Analytics 4 beginnt erst mit der Erstellung und Bereitstellung von Berichten, nachdem Ereignisse definiert und deren Verfolgung eingeleitet wurde.

Ein weiterer Punkt, den wir beim Vergleich zwischen Google Analytics 4 und Universal Analytics beobachtet haben, ist, dass GA4 mehr auf benutzerdefinierte Berichtsvorlagen ausgerichtet ist.

IP-Anonymisierung

Als Universal Analytics 2012 eingeführt wurde, war der Datenschutz noch kein großes Thema. Google Analytics meldet zwar keine IP-Adressen in seiner Berichtsoberfläche, verfolgt sie aber für Geolokalisierungsdaten.

Die IP-Anonymisierung war eine Funktion, die vom Nutzer aktiviert werden musste und in Universal Analytics standardmäßig deaktiviert war. Somit hat in Anbetracht der weltweit wachsenden Besorgnis über den Datenschutz und die Sicherheit Google Analytics 4 die IP-Anonymisierung zur Pflicht gemacht.

Im Vergleich zwischen Google Analytics 4 und Universal Analytics hat GA4 also die Oberhand, wenn es um den Datenschutz und die Sicherheit geht.

Fazit

Google Analytics 4 war notwendig. Google hat damit viele Datenschutz- und Sicherheitsbedenken ausräumen können.

Wenn auch Sie Interesse an der Einrichtung von Google Analytics 4 haben, dann kontaktieren Sie uns. Unsere Experten der TYPO3-Programmierung stehen Ihnen gerne zur Seite!

Barrierefreiheit im Internet

Fast jeder nutzt täglich das Internet, sei es bei der Arbeit, unterwegs oder in der Freizeit. Dabei stellt sich früher oder später die Frage, wie tun das die geistig und/oder körperlich Beeinträchtigte? Dafür gibt es seit 1999 Richtlinien, die immer wieder erneuert und angepasst werden. Im Juni 2018 wurde die aktuellste Version veröffentlicht. Diese Richtlinien geben vor, wann Barrierefreiheit im Internet gegeben ist.

Barrierefreiheit WCAG 1.0

WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) sind in in 1.0 und 2.0 unterteilt, dabei bildet 1.0 die Basis für alle weiteren Richtlinien. In WCAG 1.0 steht, dass eine Website auf allen Endgeräten bedienbar sein soll. Deswegen muss auch bei der Backend-Programmierern darauf geachtet werden, dass die Website auf allen Geräten verfügbar, bedienbar und übersichtlich ist. Ebenfalls steht in diesen Richtlinien, dass HTML und CSS als Standard gelten.

Barrierefreiheit WCAG 2.0

In diesen Richtlinien steht deutlich mehr, da sich diese Richtlinien mit verschiedenen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen auseinandersetzen. Das bedeutet unter anderem, dass Screen Reader verwendet werden und die Website entsprechend darauf angepasst ist. Deshalb muss darauf geachtet werden, dass alle Nicht-Text Elemente eine Text-Alternative hinterlegt haben. Schrift sollte vergrößert und verkleinert werden können. Der Kontrast der Farben sollte standartmäßig schon stark sein, doch für alle Fälle sollte dies auch noch separat einstellbar sein. Diese Einstellungen sind meistens in einer Gruppe aus Buttons vorhanden, jedoch müssen diese selbst eingefügt und nutzbar gemacht werden.

Website mit Barrierefreiheit-Buttons

Was können Sie tun?

Um Barrierefreiheit im Internet zu erreichen müssen sie nicht viel tun. Nicht viel, bedeutet aber nicht, dass es einfach umzusetzen ist. Das Backend von TYPO3 bietet schon viele Möglichkeiten für Text-Alternativen an, doch die Buttons müssen selbst geschrieben und eingefügt werden. Zusätzlich muss dann noch ein Stylesheet angelegt werden, damit diese Buttons auch funktionieren.

Sie wissen nicht, wie sie das umsetzen sollen? All dies können auch unsere TYPO3-Experten für sie übernehmen.

Konzept-Bild Software-Aktualisierung

TYPO3-Updates – Wenn es an der Zeit ist, Ihre Webseite zu upgraden!

Als langjährige TYPO3-Agentur haben wir die Erfahrung gemacht, dass ein TYPO3-Update Ihrer Webseite auf die neueste Version und ein regelmäßiges Update der kosteneffizienteste Weg ist, um den größten Nutzen aus Ihrer Webseite zu ziehen. Upgrades zwischen den Hauptversionen von TYPO3 sind so einfach wie nie zuvor. Viele Menschen überschätzen den Aufwand, der für die Aktualisierung der eigenen Webseite erforderlich ist. Intelligente Automatisierung und die enge Zusammenarbeit mit der TYPO3-Community machen TYPO3-Updates schnell, einfach und lohnenswert für jede Hauptversion. Übrigens: Jeder Hauptversion erscheint alle 18 – 24 Monate.

Vor- und Nachteile von TYPO3 LTS (Long-Term Support)

Die TYPO3-Community bietet einen exzellenten, offiziellen Support, der mit Leichtigkeit mit anderen CMS konkurrieren kann – egal ob kommerziell oder Open Source. Sie können den Support drei Jahre lang kostenlos nutzen. Der große Vorteil: Jede LTS-Version einer TYPO3-Hauptversion wird über 18 Monate vollständig unterstützt. Zudem wird das System weitere 18 Monate lang mit Sicherheitsupdates und kritischen Korrekturen bedient.

Wie jede Software muss man auch TYPO3 auf dem neuesten Stand halten. So stellt man sicher, dass es mit den zugrundeliegenden Technologien (Betriebssystem, PHP, Datenbank, etc.) kompatibel ist und gesetzliche Vorschriften wie die DSGVO erfüllt.

Kleinere, regelmäßige TYPO3-Updates, die auch als Maintenance Releases bezeichnet werden, müssen etwa alle 6 – 8 Wochen implementiert werden, damit Ihre Webseite optimal läuft. Die Hauptversionen erscheinen alle 18 Monate. Sie enthalten in der Regel mehr Funktionen, verbesserte Leistung und alles, was das Web in jüngster Zeit zu bieten hat (Unterstützung neuer Formate, Kanäle oder Dienste). TYPO3-Updates der Hauptversionen laufen inzwischen flüssig, jedoch sind sie weiterhin ein recht großes Unterfangen. Und der Teufel steckt oft in den Details der spezifischen Erweiterungen, Konfigurationen oder Infrastruktur.

Wenn Sie jedoch mehrere Jahre zwischen den TYPO3-Updates warten, müssen Sie mit höheren Kosten, größeren technischen Hürden und Zeitdruck rechnen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man von einer potenziell nicht unterstützten TYPO3-Version auf eine neuere umsteigt. Einige Erweiterungen von Drittanbietern sind dann eventuell nicht mehr kompatibel oder bieten keine Update-Möglichkeit. Diese Aufwände müssen ebenfalls bei einem TYPO3-Update in Betracht gezogen werden.

Warum TYPO3-Updates anstatt einer LTS-Version?

Mit einer älteren LTS-Version zögern Sie das Unvermeidliche nur hinaus. Sie werden mehr von Ihrem CMS haben, wenn Sie direkt auf die neueste TYPO3-Version upgraden und in Zukunft mit neuen Major- und Minor-Releases mithalten. Folgende Gründe möchten wir hervorheben, die für ein regelmäßiges TYPO3-Update sprechen:

  1. Nutzung des aktuellsten Funktionsumfangs und der stabilsten Technologien.
  2. Leistungsverbesserungen wie ein schnelleres Backend und verbessertes Caching
  3. Verbessertes Editor-Erlebnis in einem sauberen, reaktionsfähigen Backend
  4. Entwicklung auf einer aktuellen Code-Basis (Einfachere Wartung, weniger Updates später)
  5. Upgrade oder Migration von Drittanbieter-Extensions in ein sauberes, flexibleres TYPO3-System

Tipps für schnelle und ansprechende TYPO3-Updates

Als TYPO3-Agentur enthält unser Tagesgeschäft natürlich die Pflege und Aktualisierung von Kunden-Webseiten. Mit einer aktuellen TYPO3-Version muss man sich dabei viel weniger Sorgen machen als mit einer veralteten oder unsicheren TYPO3-Installation.

Regelmäßige TYPO3-Updates können allerdings auch Nachteile haben:

  • Benötigte Drittanbieter-Extensions können inkompatibel mit einer neuern TYPO3-Version sein
  • Menschliche Fehler bei manuellen Prozessen können zu unvorhergesehenen Problemen führen
  • Die Einführung neuer Software birgt stets das Risiko neuer Fehler und erfordert Tests und Debugging

Als erfahrene TYPO3-Agentur haben wir jedoch Lösungen für diese Probleme gefunden, sodass die Vorteile die Nachteile bei weitem überwiegen.

Unsere Vorgehensweise bei TYPO3-Updates

Wir raten dazu, Kernfunktionen zu verwenden, wo immer dies möglich ist. Mit dem Fortschritt der TYPO3-Versionen werden viele Funktionen, die früher in Drittanbieter-Erweiterungen enthalten waren, im Core verfügbar. Ein TYPO3-Update ist die perfekte Gelegenheit, die Liste der Erweiterungen zu verkleinern und ungenutzten Code loszuwerden. Dies ist der beste Weg, um sicherzustellen, dass Ihre Anwendung beim nächsten Update nicht kaputt geht. Außerdem unterstützt es die Automatisierungsstrategie.

Die Aktualisierung eines Systems bedeutet auch das Entfernen älterer, veralteter Erweiterungen, da deren Funktionen im TYPO3-Core implementiert wurden. Und manchmal fühlt es sich so an, als ob die Hälfte der Extensions, die wir in älteren TYPO3-Instanzen sehen, entweder voller ungenutzter Funktionen sind oder einfach nicht mehr verwendet werden. Die gute Nachricht in diesen Fällen ist, dass es keinen Grund gibt, diese zu aktualisieren.

Wenn Sie bereits wissen, wohin Sie mit einem Projekt gehen wollen, kann ein TYPO3-Update auf die neueste Version helfen, Kosten für das zu sparen, was als nächstes geplant ist. Wenn zum Beispiel das Hinzufügen einer Funktion zu Ihrer Website in der aktuellen Version 20 Entwicklertage erfordert, in Version 10 aber nur zehn, dann sind das versteckte Kosten für das Nicht-Update (oder eine versteckte Ersparnis für das TYPO3-Update!)

Zeit für ein TYPO3-Update!

Mit TYPO3 v11 gibt es keinen besseren Zeitpunkt, um Ihre TYPO3-Webseite auf den neuesten Stand zu bringen und für weitere Updates zukunftssicher zu machen. Wenn Sie dem grundsätzlich zustimmen, stehen unsere TYPO3-Experten Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung und beraten Sie ausführlich zu Ihren Anforderungen.

Nahaufname Display mit HTTPS-Verschlüsselung und URL-Zeile

HTTP vs. HTTPs – Worin liegt der Unterschied und welches sollten Sie verwenden?

Wenn Sie eine Unternehmenswebseite betreiben, haben Sie wahrscheinlich schon gehört, dass Sie von HTTP auf HTTPS umsteigen müssen. Aber gibt es einen größeren Unterschied als das zusätzliche “s”? Als Geschäftsinhaber wissen Sie, dass selbst der kleinste Unterschied bei einem Produkt, einer Marketingstrategie oder etwas anderem, das mit Ihrem Unternehmen zu tun hat, einen großen Unterschied ausmachen kann.

Aber wird die Umstellung auf HTTPS einen signifikanten Einfluss auf Ihre Webseite und Ihr Unternehmen haben? Schließlich bemerken nicht alle Nutzer den Unterschied. In unserem Beitrag erläutern wir, wo die Unterschiede zwischen HTTP und HTTPS liegen und ob Sie den Wechsel vornehmen sollten.

HTTPS vs. HTTP: Was ist der Unterschied?

Sowohl HTTP als auch HTTPS sind Protokolle, die regeln, wie Informationen über das Internet übertragen werden. Um die Unterschiede zwischen beiden zu verstehen, sollten wir die beiden Protokolle einzeln betrachten und ihre Funktionsweise erklären.

Was ist HTTP?

HTTP ist ein Akronym für Hypertext Transfer Protocol. Das Protokoll bietet Standard-Kommunikationsregeln zwischen Webservern und Clients (Browsern).

Das größte Problem von HTTP ist die Verwendung von strukturiertem Hypertext, sodass die Daten nicht verschlüsselt sind. Folglich können die zwischen den beiden Systemen übertragenen Daten von Cyberkriminiellen abgefangen werden.

Nehmen wir an, Sie besuchen eine Webseite, die HTTP verwendet; und die Webseite verlangt von Ihnen, dass Sie Anmeldedaten für die Anmeldung erstellen. Da die zwischen den Servern und Ihrem Browser ausgetauschten Daten nicht verschlüsselt sind, können Hacker Ihre Anmeldedaten leichter abfangen und entschlüsseln.

Aus diesem Grund zeigen Suchmaschinen wie Google bei Webadressen, die HTTP verwenden, ein Symbol für ein offenes Schloss an. Außerdem zeigen Sie eine Meldung an, die besagt, dass die Webseite, die Sie besuchen wollen, unsicher ist. Ein weiterer Nachteil von HTTP ist, dass es nur eine Anfrage auf einmal bearbeiten kann. Ein vollständiges Dokument wird aus verschiedenen Unterdokumenten rekonstruiert. Für das Laden einer einzigen Webseite sind mehrere Anfragen erforderlich. Das bedeutet, dass die Ladegeschwindigkeit bei großen Webseiten negativ beeinflusst werden kann.

Was ist HTTPS?

HTTPS ist eine erweiterte Version von HTTP, die SSL oder TLS zur Verschlüsselung der übertragenen Informationen zwischen einem Server und Client einsetzt.

SSL ist ein Akronym für Secure Sockets Layer, während TLS für Transport Layer Security steht. Beide Technologien schaffen eine sichere, verschlüsselte Verbindung zwischen einem Webserver und dem Browser, mit dem er kommuniziert.

Die zusätzliche Sicherheitsebene macht HTTPS zur besseren Alternative zwischen den beiden Protokollen. Dies gilt insbesondere für Webseiten, die mit sensiblen Daten umgehen (wie E-Commerce-Webseiten) oder andere Webseiten, bei denen sich Benutzer mit ihren Anmeldedaten anmelden müssen.

Kurz gesagt: HTTPS ist eine sicherere Version von HTTP.

HTTPS-Verschlüsselung auf typo3werk.com

Diese durch HTTPS gebotene Sicherheit gewährleistet, dass die Informationen der Nutzer auf drei Ebenen geschützt sind:

  1. Verschlüsselung: So kann sichergestellt werden, dass die Aktivitäten eines Nutzers nicht nachverfolgt oder seine Daten gestohlen werden können.
  2. Datenintegrität: HTTPS verhindert, dass Dateien bei der Übertragung zwischen einem Webserver und einer Webseite und umgekehrt beschädigt werden.
  3. Authentifizierung: Mit HTTPS werden Webseiten authentifiziert. Die Authentifizierung trägt dazu bei, Vertrauen bei den Nutzern aufzubauen.

Wie Sie sehen können, sind die Unterschiede zwischen den beiden Verschlüsselungsarten sehr groß.

HTTPS vs. HTTP: Was ist besser für SEO?

Kurz gesagt: HTTPS ist besser für SEO – und zwar aus folgenden Gründen:

1. HTTPS ist besser für die Sicherheit der Webseite

Die Sicherheit ist eines der wichtigsten Kriterien, auf die Suchmaschinen bei der Bewertung von Webseiten achten. Aus diesem Grund hat Google angekündigt, dass HTTPS eines der Ranking-Signale ist, die sie in ihrem Algorithmus verwenden. Dies ist eines der wichtigsten Vorteile gegenüber HTTP, wenn es um SEO geht.

2. HTTPS Referral-Daten sind klarer

Neben dem Sicherheitsfaktor ist ein weiterer SEO-Vorteil von HTTPS, den Sie mit HTTP nicht erhalten, der bessere Einblick in die Referral-Daten. Wenn Ihre Webseite noch über HTTP läuft und Sie Ihre Daten in Google Analytics überprüfen, kann der über Referral-Quellen laufende Traffic als “direkter” Verkehr erscheinen.

Sie erhalten also ein klares Bild davon, woher Ihr Traffic kommt. Dadurch sind Sie in einer besseren Position, um effektivere SEO-Strategien zu entwickeln.

3. Die Verwendung von HTTPS schafft Autorität

Da Browser wie Chrome die Benutzer wissen lassen, dass eine Webseite, die sie besuchen, HTTP verwendet und daher nicht sicher ist, verlassen viele Besucher die Webseite sofort. Diese hohe Absprungrate wirkt sich negativ auf Ihr SEO aus, da sie ein Zeichen für eine schlechte Benutzerfreundlichkeit (User Experience, UX) ist. UX ist von entscheidender Bedeutung, da Google sagt, dass das Seitenerlebnis eines der wichtigsten Rankingfaktoren ist.

Wenn Benutzer hingegen eine Webseite mit HTTPS besuchen, zeigen Suchmaschinen den Nutzern, dass der Besuch der Webseite sicher ist. Diese Sicherheitssignale ermutigen die Nutzer, mehr mit dieser Webseite zu interagieren.

4. Der Speed-Faktor

Ein weiterer wichtiger Ranking-Faktor, den Suchmaschinen berücksichtigen, ist die Ladegeschwindigkeit von Webseiten. Die Geschwindigkeit ist ein Bereich, in dem HTTP seine Schwächen offenbart. Das liegt daran, dass HTTP nur eine ausstehende Anfrage pro TCP-Verbindung zulässt. Infolgedessen sinken die Ladegeschwindigkeiten, da Webseiten immer ressourcenintensiver werden.

HTTPS hingegen ist schneller als HTTP. Die Ladezeiten sind kürzer, was dazu führt, dass Suchmaschinen Webseiten, die HTTPS verwenden, oft besser einstufen als solche, die noch HTTP nutzen.

Kann man sowohl HTTP als auch HTTPS verwenden?

In der Praxis können Sie beide Protokolle verwenden. Sie können einige Ressourcen über Ihre sichere HTTPS-Verbindung laden und andere über Ihre HTTP-Verbindung.

Die Nutzung beider Protokolle zur Bereitstellung von Inhalten wird als “Mixed Content” bezeichnet. Da die erste Anfrage über HTTPS übertragen wird, ist die Kommunikation sicher.

Das Laden einiger Seiten über HTTP schwächt jedoch die Sicherheit und macht sie anfällig für Attacken. Dies ist der Fall, wenn ein bösartiger Agent eine Schwachstelle findet und diese ausnutzt, um Ihre Webseite oder Benutzerdaten abzuhören und schließlich auszunutzen.

Normalerweise warnt der Browser den besucher, dass Sie Mixed Content anbieten. In den meisten Fällen ist es dann jedoch zu spät. Die unsicheren Anfragen sind dann bereits erfolgt.

Obwohl Sie als HTTP und HTTPS zusammen verwenden können, beginnen die meisten Browser, Webseiten mit Mixed Content zu blockieren. Da Google für ein reines HTTPS-Internet plädiert, ist es besser, ganz darauf umzusteigen.

Fazit

Zwar kann man beide Protokolle gleichzeitig verwenden, jedoch ist das keineswegs Best Practice. Vor allem in Sachen Sicherheit bietet eine Verschlüsselung via HTTPS erhebliche Vorteile.

Unsere TYPO3-Experten stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung und beraten Sie ausführlich zu Ihren Anforderungen.

Karte mit rotem Pin-Markierungsziel

Mega-Menü, klassisches Menü, Hamburger-Menü – Was passt am besten?

Webseiten-Menüs gehören zu den Dingen, die man als selbstverständlich ansieht – bis man ein schlechtes Menü navigieren muss. Im Idealfall erhalten Nutzer einen sofortigen Überblick über das Angebot einer Website und erreichen mit wenigen Klicks alle wichtigen Informationen. Im schlimmsten Fall gehen Nutzer verloren und sind frustriert, weil sie nicht das finden können, was sie suchen. Dieser Beitrag führt Sie durch die Grundlagen des Menüdesigns und hilft Ihnen zu verstehen, welche Optionen für Ihre Website am besten geeignet sind.

Was macht ein gutes Webseiten-Menü aus?

Ein gutes Webseiten-Menü sollte Links zu allen wichtigen Bereichen Ihrer Webseite enthalten. Es liegt letztendlich an Ihnen, was Sie darin unterbringen wollen. Aber egal, für welche Inhalte Sie sich entscheiden, es ist absolut wichtig, dass Ihr Menü benutzbar ist.

❌ Zu viele Menüpunkte hinzufügen

Eines der fatalsten Dinge, die Sie tun können, ist, Ihr Menü mit zu vielen Links zu überladen. Dadurch wirkt es unübersichtlich. Zudem müssen sich Nutzer anstrengen, um das zu finden, was sie brauchen. Und je nachdem, wie Sie Ihr Menü gestalten, könnten einige der Links unzugänglich werden, wenn Sie zu viele davon haben. Wenn Sie beispielsweise ein Dropdown-Menü verwenden, könnten Nutzer Schwierigkeiten haben, auf Links zuzugreifen, die nicht auf dem Bildschirm erscheinen.

✅ Selektiv sein oder alternative Navigationsoptionen verwenden

Am besten is es, wenn Sie selektiv vorgehen, was Sie in Ihr Menü aufnehmen; jedoch ist das bei größeren oder komplexeren Webseiten nicht immer möglich. Glücklicherweise gibt es auch andere Lösungen für ein überfülltes Menü.

Eine Lösung besteht darin, Hub-Seiten oder Kategorien zu erstellen und diese stattdessen in das Menü mit aufzunehmen. Dann können Nutzer zu der entsprechenden Kategorie oder dem Hub navigieren und von dort aus den Weg zu spezifischeren Inhalten finden.

Eine zweite Lösung ist das Hinzufügen von Untermenüs. Dies sind zusätzliche Menüoptionen, die nur erscheinen, wenn Nutzer mit dem Mauszeiger über einen bestimmten Menübereich fährt oder darauf klickt. Untermenüs können praktisch sein, aber sie können auch unübersichtlich und schwer zu bedienen werden. Wenn Sie also Untermenüs verwenden, dann am besten in Maßen.

Die dritte Möglichkeit besteht darin, eine Suchleiste in Ihr Navigationsmenü aufzunehmen. Wenn ein Nutzer in Ihrem Menü nicht findet, was er sucht, kann er auf diese Weise auf Ihrer Webseite nach dem gewünschten Inhalt suchen. Eine Suchleiste ist eine großartige Funktion, egal ob Ihr Menü zu unübersichtlich ist oder nicht. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Suchfunktion gut zu konfigurieren, denn sonst ist sie nicht wirklich hilfreich.

❌ Menü nur für Desktop entwerfen

Es ist leicht, mobile Nutzer zu vergessen, wenn Sie Ihre Webseite auf einem Desktop-Computer erstellen. Aber das sollten Sie auf keinen Fall tun, vor allem wenn es um die Gestaltung Ihres Webseiten-Menüs geht. Ein Menü, das auf dem Desktop gut aussieht und funktioniert, kann auf einem Smartphone oder Tablet völlig unbrauchbar sein. Da immer mehr Menschen mit Smartphones unterwegs sind, ist es sehr wichtig, das Menüdesign sowohl für den Desktop als auch für mobile Geräte zu berücksichtigen.

✅ Menü für die mobile Ansicht optimieren

Es gibt zwei Möglichkeiten, um ein Menü zu erstellen, das sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Handy funktioniert. Zum einen können Sie ein responsives Menü mit einem Layout hinzufügen, das sich an die verwendete Bildschirmgröße anpasst. Alternativ dazu können Sie ein spezielles Menü für die mobile Version Ihrer Webseite erstellen. Für welche Lösung Sie sich auch entscheiden, testen Sie das auf einigen verschiedenen Bildschirmgrößen; so stellen Sie sicher, dass das Endergebnis benutzerfreundlich ist.

Gängige Designs für Webseiten-Menüs

Es gibt viele verschiedene Arten von Menüs, aus denen man wählen kann. Hamburger-Menüs, Dropdown-Menüs und Seitenleistenmenüs sind einige bekannte Beispiele. Es gibt auch einige sehr abstrakte und kreative Menüs in freier Wildbahn! Wie auch immer: Die Art und Weise, wie Sie diese Stile implementieren, hat einen großen Einfluss auf den Gesamteindruck und Benutzerfreundlichkeit.

Hier sind einige der Standardoptionen:

Minimalistisches Menü

Wenn Sie eine einfache Webseite und nur wenige Online-Ziele haben, ist es sinnvoll, ein minimalistisches Menüdesign zu wählen. Behance zum Beispiel ist ein “Netzwerk zur Präsentation und Entdeckung kreativer Arbeiten” und braucht daher kein kompliziertes Menü. Es gibt nur 3 Menüoptionen: Entdecken, Livestreams und Aufträge. So können sich Nutzer auf das Suchfeld und die angezeigten kreativen Arbeiten konzentrieren.

Minimalistisches Menü auf behance.net

Einige Webseiten verwenden ein eher minimalistisches Menü für mobile Nutzer. Ein Hamburger-Menü (das so aussieht: ☰) ist eine beliebte minimalistische Wahl für mobile Webseiten, da es nur sehr wenig Platz auf dem Bildschirm einnimmt. Auf der mobilen Version vom ECONSOR TYPO3 gibt es zum Beispiel ein Hamburger-Menü. Wenn Sie auf diese Navigation klicken, wird es erweitert und zeigt die verfügbaren Unterseiten der Webseite an. Lösungen wie diese können auf mobilen Geräten sehr gut funktionieren.

Hamburger-Menü auf typo3werk.com

Klassische Seitenmenüs

Klassische Menüs sind wahrscheinlich am einfachsten zu handhaben. Sie konzentrieren sich auf die Auswahl der Hauptkategorien oder -bereiche der Website und verwenden Schaltflächen mit Textbeschriftungen, um Nutzer an die richtige Stelle zu führen. Eine horizontale Navigationsleiste ist der häufigste Typ eines klassischen Menüs. Manchmal haben solche Menüs auch ein paar Dropdown-Optionen unter den Hauptmenüpunkten. WordPress verwendet auf seiner Desktop-Site ein klassisches Menüdesign. Zwei der Menüpunkte haben eine Dropdown-Schaltfläche, um weitere Optionen anzuzeigen: Support und Mitmachen.

Klassisches Menü auf wordpress.org

Ein weiterer klassischer Menüstil ist die Seitenleiste. Sie können diese Art von Menü in Aktion auf Google Maps sehen. Normalerweise können solche Menüs mit einer Hamburger-Menü-Schaltfläche geöffnet und mit der x-Schaltfläche wieder geschlossen werden. Dies ist eine gute Möglichkeit, Inhalte im Vollbildmodus anzubieten, da die Navigation die meiste Zeit ausgeblendet ist.

Seitenleiste auf maps.google.de

Mega-Menü

Mega-Menüs sind eine Art Dropdown-Navigation, aber statt einer einzigen Spalte mit Links unter jedem Hauptmenüpunkt gibt es Platz für mehrere Spalten. Diese Menüs sind bei größeren und komplexeren Websites beliebt, da sie Platz für viel mehr Links bieten als andere Menüstile. Theoretisch können Sie also weniger wählerisch sein, welche Links Sie aufnehmen.

Dieser vermeintliche Vorteil kann zum Verhängnis von Mega-Menüs werden. Auch wenn alle Links hineinpassen, kann zu viel Inhalt in Ihrer Navigation für Nutzer überwältigend sein. Wenn Sie sich jedoch auf eine moderate Anzahl von Menülinks beschränken, kann ein Mega-Menü eine gute Option für Ihre Website sein.

Mega-Menü von econsor.de

Andere Navigationsoptionen

Sie können viel mit Ihrem Webseiten-Menü machen, aber es ist nicht die einzige Navigationsoption. Viele Webseiten fügen zusätzliche Navigationslinks in der Kopf- oder Fußzeile der Webseite ein. Dort finden Sie oft Optionen zum Einloggen oder zum Ändern der Sprache der Webseite. Wenn Sie sich jedoch für Links in der Fußzeile entscheiden, müssen Sie das unendliche Scrollen deaktivieren, sonst können Ihre Nutzer die Fußzeile nicht erreichen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine Sitemap-Seite zu erstellen, auf die die Benutzer zugreifen können. Diese zeigt eine strukturierte Liste aller Seiten Ihrer Webseite an. Diese werden zwar immer seltener verwendet, können aber immer noch ein leistungsfähiges Instrument für die Seitennavigation sein.

Fazit

Generell ist es eine gute Idee, Ihr Menü so einfach wie möglich zu halten. Vor allem für kleinere Webseiten und solche, die gerade erst anfangen, sollte ein klassisches oder minimalistisches Menü gut geeignet sein. Wenn Sie eine riesige Website haben, müssen Sie mehr darüber nachdenken, was Ihre Nutzer sehen wollen und wie Sie diese Inhalte am besten darstellen.

Unsere TYPO3-Experten stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung und beraten Sie ausführlich zu Ihren Anforderungen.

Mann hält ein Blatt Papier mit den Worten Call to Action vor sich

CTA – Optimierung von Call-to-Actions für erfolgreiche Conversions auf Ihrer Webseite

Die Erstellung eines guten CTA (Call-to-Action) ist ein grundlegender Bestandteil des digitalen Marketings und der Gestaltung von Content. Ein CTA kann Ihre Besucher dazu veranlassen, von Ihnen vorgeschlagene Aktionen in Betracht zu ziehen. Sie sollten eine Art von CTA auf fast jeder Seite haben. Dies hilft Ihnen dabei, Ihre angestrebten Ziele auf der Webseite zu erreichen. In diesem Beitrag zeigen wir, wie man einen effektiven CTA schreibt, wo man sie platziert und welche Fehler man vermeiden sollte.

Was ist ein Call-to-Action (CTA)?

Ein CTA ist eine Art Auslöser, der User dazu auffordert, etwas zu tun. Die Aktion, die sie dabei ausführen sollen, kann unterschiedlich sein. Vielleicht möchten Sie, dass Ihre Besucher ein Produkt kaufen, sich für einen Newsletter anmelden, eine Bewertung abgeben oder einfach eine andere Seite auf der Webseite besuchen. Was auch immer das Ziel ist, ein CTA an der richtigen Stelle kann Ihre Besucher durch die Schritte leiten, die sie befolgen sollen. Ein CTA enthält in der Regel eine auffordernde Sprache, die dem User sagt, was er tun soll. Das bedeutet: Am Besten Wörter wie kaufen, lesen, herausfinden und holen verwenden.

Welche Bedeutung hat ein CTA?

Jede Webseite und jede Seite auf einer Webseite hat eine Daseinsberechtigung. Wenn Sie jedoch keine Handlungsaufforderung einfügen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich User die Inhalte ansehen und die Webseite verlassen, ohne etwas anderes zu tun. Handlungsaufforderungen helfen dabei, User auf der Webseite zu halten und sie in treue Fans oder Kunden zu verwandeln.

Wenn Sie möchten, dass User eine bestimmte Reihe an Schritten befolgen, um etwas zu tun, sind CTA sogar noch wichtiger. Sie können eine Art Fahrplan erstellen, der Ihre Besucher zu den Inhalten führt, die sie sehen wollen; oder eine Reihe von Schritten, die sie unternehmen müssen, um ein Produkt zu kaufen. Ohne diese “Wegweiser” wissen User gegebenfalls nicht, was sie als nächstes tun sollen.

So schreiben Sie effektive CTA

Wenn Sie über den Text für einen CTA-Button nachdenken, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:

1. Verwenden Sie das Aktiv!

Zunächst einmal müssen Sie darauf achten, eine aktive Stimme zu verwenden. Eine aktive Stimme ist handlungsorientiert und fordert User zum Handeln auf. Und das ist genau das, was Sie möchten. Machen Sie Usern Lust, auf die Schaltfläche zu klicken!

2. Verwenden Sie relevante Beschriftungen

Achten Sie darauf, dass der Text der Schaltfläche genau auf das zutrifft, was User tun. Senden ist oftmals zu allgemein; verwenden Sie stattdessen Melden Sie sich an! für einen Newsletter oder Kontaktieren Sie uns! für ein Kontaktformular. Der Text sollte erklären, was die Schaltfläche bewirkt.

3. Halten Sie den Button-Text kurz

Verwenden Sie kleine und einfache Wörter. Sie müssen den Text des Buttons so einfach wie möglich halten. User sollten sofort verstehen, was der Button bedeutet.

4. Erzeugen Sie Dringlichkeit

Die Schaffung von Dringlichkeit kann User davon überzeugen, auf den CTA zu klicken. Dies können Sie zum Beispiel durch zeitlich begrenzte Angebote erreichen oder indem Sie Usern erläutern, wie Ihr Produkt ihnen helfen kann, ihre Probleme jetzt zu lösen. Dies kann sogar ein kleiner Text neben dem CTA sein.

5. Schreiben Sie aus User-Sicht

Denken Sie daran, dass auch User ihre eigenen Ziele haben. Sie werden wahrscheinlich bessere Ergebnisse erzielen, wenn Sie einen CTA aus User-Perspektive schreiben. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Aufforderung Kaufen Sie das jetzt! und konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, was User davon haben werden. Holen Sie es sich jetzt! kann eine bessere Alternative sein.

Wo und wie sollten CTA eingebunden werden?

Sie sollten eine ungefähre Vorstellung davon haben, wo User wahrscheinlich auf Ihrer Webseite beginnen und wo sie am Ende landen sollen. Jeder Berührungspunkt auf der Online-Reise von Usern sollte einen CTA haben, der zum nächsten logischen Schritt führt.

Meta-Beschreibungen

Sie können für jede Seite und jeden Beitrag Ihrer Webseite eine Meta-Beschreibung festlegen. Normalerweise zeigt Google diesen Text in den Suchergebnissen unter dem Titel Ihrer Seite an:

Die Meta-Beschreibung ist Ihre erste Gelegenheit, User davon zu überzeugen, Ihre Webseite zu besuchen. Nehmen Sie sich also die Zeit, um hier eine überzeugende Handlungsaufforderung zu formulieren.

Startseite

Ihre Homepage sollte nur ein paar deutlich sichtbare CTA enthalten. Konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Ziele, die für Ihre Webseite vorrangig sind.

Wenn Sie mehr als einen CTA auf Ihrer Homepage einfügen möchten, können Sie einen Block erstellen, der sich abhebt (mit ausreichend Leerraum um ihn herum) und einen beschreibenden Titel trägt (Beispiel: Treffen Sie Ihre Wahl!). Innerhalb dieses Blocks können Sie drei ähnliche CTA einfügen, die dem User die Wahl lassen, welchem Weg er folgen möchte. Auf diese Weise wird der gesamte Block zum Call-to-Action. So auch auf unserer Homepage:

Produktseiten

Dies ist eigentlich recht selbstverständlich. Jede Produktseite braucht einen Call-to-Action, der In den Warenkorb oder Jetzt kaufen lautet. Diese Schaltfläche muss hervorstechen. E-Commerce-Seiten neigen dazu, viele andere Elemente um diese Schaltfläche zu platzieren: Buttons zum Teilen in sozialen Netzwerken, verwandte Produkte, Farb- und Größenoptionen, etc. Auch wenn diese Optionen vorhanden sein sollen, ist es besser, wenn sie nicht den Fokus vom Button In den Warenkorb wegnehmen. Machen Sie sie einfach kleiner als den CTA und platzieren Sie sie etwas weiter weg vom Button.

Kontaktseiten

Wenn das Hauptziel Ihrer Webseite darin besteht, mit potenziellen Käufern in Kontakt zu treten, muss auf der Webseite vor allem klar sein, wie Sie erreicht werden können. Zumindest sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Kontaktseite von Ihrer Hompage aus leicht zugänglich ist. Besser noch: Fügen Sie eine Kontaktoption direkt auf Ihrer Homepage ein.

Auf Ihrer Kontaktseite selbst können Sie mehr tun, als nur die E-Mail-Adresse und die Anschrift Ihres Unternehmens anzugeben. Vielleicht möchten Sie ein kurzes Kontaktformular, eine Telefonnummer oder einen Button mit der Aufschrift Jetzt chatten hinzufügen. Achten Sie darauf, dass Ihre Kontaktoptionen auch eine ansprechende Bezeichnung erhalten. Wenn Sie am Ende eines Kontaktformulars auf Senden klicken, wirkt das weniger verlockend als Bitte kontaktieren Sie mich!.

Blogbeiträge und Informationsseiten

Abgesehen von Seiten mit einem wirklich spezifischen CTA haben Sie wahrscheinlich auch Blogbeiträge oder Informationsseiten. Einige dieser Seiten benötigen vielleicht keinen CTA – zum Beispiel Ihre Über Uns-Seite. Wenn Sie jedoch Blogbeiträge oder Seiten haben, die mit Zielen wie Steigerung der Markenbekanntheit oder Produktkauf verbunden sind, ist es sinnvoll, diesen einen CTA hinzuzufügen; selbst wenn es sich nur um einen Mehr Lesen-Link zu einem verwandten Artikel handelt.

Häufige Fehler bei CTA

Es gibt ein paar Dinge, die Sie vermeiden sollten, wenn Sie auf Ihrer Webseite CTA einfügen.

1. Zu viele CTA auf einer Seite

Füllen Sie Ihre Seite nicht mit CTA für jeden Zweck und jede Art von Besucher. Achten Sie darauf, dass sich jeder Call-to-Action vom Rest Ihres Webdesigns abhebt. Dies können Sie erreichen, indem Sie eine kontrastierende Farbe für die Schaltflächen verwenden oder indem Sie andere unübersichtliche Elemente auf der Seite reduzieren.

2. Verwirrende Schaltflächen

Wenn User nicht erkennen können, was anklickbar ist und was nicht, wird es ihnen schwer fallen, auf Ihrer Webseite Aktionen auszuführen. Die Prinzipien, die hinter einer guten Schaltfläche stehen, sind zeitlos.:

  1. Lassen Sie sie wie einen Button aussehen (Größe, Form, Farbe, Tiefe)
  2. Fügen Sie eine klare Aussage darüber hinzu, was nach dem Klick passiert
  3. Achten Sie auf die Reihenfolge und Platzierung der Schaltflächen
  4. Immer darauf achten: Bei Buttons geht es um Wiedererkennung und Klarheit

3. Zu viel von Usern erwarten

Ein guter CTA muss für User einfach auszuführen sein. Wie schön Sie Ihre CTA auch formulieren, nur wenige User werden viele komplizierte Schritte in einem Rutsch erledigen wollen. Wenn Sie User beispielsweise zum Jetzt kaufen! auffordern, sollten der Check-Out zügig stattfinden; verlangen Sie nicht, dass User erst eine lange Reihe an Fragen ausfüllen müssen, um ein Konto zu erstellen.

Unsere TYPO3-Experten stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung und beraten Sie ausführlich zu Ihren Anforderungen.

Ein Blatt Papier mit verschiedenen Stichwörtern und markiertem Stichwort

Was ist das Google Knowledge Panel und wie wirkt es sich auf das SEO Ihrer Webseite aus?

Das Google Knowledge Panel besteht aus einer Datenbank mit Informationen, die es Google ermöglicht, sofort sachliche Antworten auf Ihre Fragen zu geben. Haben Sie schon mal eine Frage gegoogelt und eine nützliche Antwort erhalten, ohne einen weiteren Klick tätigen zu müssen? Dann haben Sie das dem Google Knowledge Panel zu verdanken.

Wir zeigen Ihnen einige bewährte Verfahren und Tools, die Ihnen bei der Arbeit mit dem Google Knowledge Panel behilflich sein können.

Was ist das Google Knowledge Panel?

Einfach ausgedrückt: Das Google Knowledge Panel ist mit Milliarden von Fakten zu verschiedenen Personen, Orten und Dingen gefüllt. Diese Fakten (kategorisiert in Entitäten) decken alles ab – von Nischenthemen bis zu Themen des öffentlichen Interesses wie Medizin und Wissenschaft. Insgesamt gibt es mehr als 5 Milliarden Entitäten und über 500 Milliarden Fakten. Aus diesem Grund ist der Begriff Wissensdatenbank zutreffend. Denn damit wird auf die Verarbeitungsleistung hingewiesen, die das Panel der Suchmaschine bietet.

Das Google Knowledge Panel – oftmals auch Google Knowledge Graph genannt – ist eine Art Infobox, die wie folgt aussieht:

Google Knowledge Panel von typo3werk.com

Was sind die Vorteile eines Google Knowledge Panel?

Das Knowledge Panel soll Usern schnelle und klare Antworten auf ihre Fragen geben. Zudem sollen weitere Informationen, die der User hat, ohne zusätzliches Herumklicken zur Verfügung gestellt werden. Teilweise gibt es Knowledge Panels, wo mit nur einer Anfrage eines Nutzers 37 Prozent aller darauffolgenden Anfragen zum gleichen Thema über das Knowledge Panel beantwortet werden können.

Man spart sich also die Zeit, sich durch Unmengen von Webseiten für eine bestimmte Information durchzuklicken. Eine schnelle Antwort zu einer bestimmten Suchanfrage findet man direkt über die Übersichtsseite der Suchergebnisse.

Google erledigt also recht viel in wenigen Schritten. Aber natürlich erfordert es eine Menge Arbeit, ein Google Knowledge Panel zu pflegen und aufrecht zu halten.

Wie funktioniert ein Google Knowledge Panel?

Sie fragen sich vielleicht, woher Google all diese Informationen zum Aufbau eines Panels erhält. Google speist seine Wissensgraphen durch die Suche und Lizenzierung von Daten. Diese Daten werden aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen gesammelt: Sowohl aus öffentlich zugänglichen als auch privat lizenzierten Quellen. Dabei muss man beachten, dass man bei einem Blick auf das Knowledge Panel eventuell nicht die aktuellsten Informationen erhält. Sondern nur die aktuellsten Informationen, die dem Knowledge Panel zur Verfügung stehen.

Wie kann man das also vermeiden? Wie hält Google das Knowledge Panel auf dem neuesten Stand? Und wie können Sie helfen, das Panel zu verbessern?

Grundsätzlich kann jeder Feedback zum Knowledge Panel geben und Änderungen vorschlagen. Die Informationen in den Knowledge Panels sind automatisch generiert und basieren haptsächlich auf früheren Suchanfragen. Jedoch können sie auch manuell aktualisiert werden – solange sie den strengen Kriterien von Google entsprechen.

Vielleicht sind Sie der offizielle Vertreter eines im Google Knowledge Panel ausgebenen Inhalts. Wenn das der Fall ist und Sie feststellen, dass in einem der Panels falsche Informationen enthalten sind, können Sie das Panel reklamieren oder Änderungen vorschlagen.

Feedback-Möglichkeit im Google Knowledge Panel

Wie beeinflusst ein Google Knowledge Panel das SEO einer Webseite?

Da Google Usern die Antworten direkt auf der Ergebnisseite anbietet, müssen sie oftmals nicht auf Links klicken, um Informationen zu finden. Das bedeutet, dass die Besuche auf Ihrer Webseite zurückgehen können, ebenso wie die Klickraten.

Die folgende Grafik zeigt, wie die Klickraten bei ca. 100 Milliarden Suchanfragen zwischen 2014 (zwei Jahre nach Einführung des Google Knowledge Panels im Jahr 2012) und 2016 zurückgegangen sind. Sowohl in der EU/Großbritannien, als auch in den USA stieg die Zahl der Suchanfragen, die nicht zu einem Klick führten, um ca. 2 Prozent, da sich die User an die Vorteile des Panels gewöhnt haben. Die organische Klickrate ging im Laufe der Zeit weiter zurück.

Quelle: https://sparktoro.com/blog/googles-european-monopoly-shrinking-click-through-opportunities/

Das sind natürlich nur weniger gute Nachrichten für diejenigen, die Klicks brauchen, um Verkäufe zu erzielen. Denn wenn es nicht nötig ist, eine Webseite zu besuchen, um eine bestimmte Information zu finden, dann gibt es auch keinen weiteren Impuls von Seiten des Nutzers, auf einen der Links auf der Homepage dieses Unternehmens zu klicken – und somit auch kein direktes Verkaufsergebnis.

Eine weitere Auswirkung, die das Google Knowledge Panel auf die Suchmaschinenoptimierung haben kann, besteht darin, dass Google bei der Beantwortung einer Suchanfrage immer das bereits vorhandene Wissen in seiner Datenbank berücksichtigt, bevor es das offene Web überprüft. Dadurch werden die traditionellen organischen Möglichkeiten eingeschränkt. Die Auswirkungen sind in der oberen Grafik deutlich zu sehen, in der die organische Klickrate sowohl in der EU/Großbritannien als auch in den USA um über 3 Prozent gesunken sind.

Wie man im Google Knowledge Panel erscheint

Eine Möglichkeit, diese SEO-Kopfschmerzen zu bekämpfen besteht darin, sich in den Knowledge Panels einzutragen und somit dort aufgeführt zu werden. Sobald Google direkten Zugriff auf Ihre Informationen hat, versteht, dass Sie vertrauenswürdig sind und sieht, dass Sie der Suchmaschine alle benötigten Informationen geben, ist es wahrscheinlicher, dass Sie in den Suchergebnisseiten ganz oben erscheinen und Usern Ihre Informationen in Form von Panels und Rich Snippets präsentieren.

Das können Sie mit den 4 folgenden Schritten umsetzen:

1. Mit Google und Wikipedia verbinden

Die meisten Informationen im Google Knowledge Panel stammen aus Wikipedia und von Google selbst. Wenn Sie sich also mit diesen großen Akteuren verbinden, haben Sie einen echten Vorteil im Aufbau eines Panels. Dazu können Sie einfache Schritte tätigen:

  • Einrichtung der Google Search Console für Ihre Webseite
  • Anmeldung bei Google My Business

Auch von einem Wikipedia-Eintrag können Sie profitieren. Das mag zuerst seltsam klingen, aber die Links in Wikipedia-Artikeln verweisen auf die Quellen, die sie verwenden und erleichtern den Zugang zu Ihrer Webseite. Deshalb kann ein Artikel auf einer renommierten Seite wie Wikipedia auf lange Sicht zu mehr Klicks führen.

2. Schema Mark-Up verwenden

Schema Mark-Up mag zunächst verwirrend klingen, ist aber im Grunde gar nicht so kompliziert. Mit dem Schema Mark-Up können Sie Ihre Inhalte so kennzeichnen, dass Google sie verstehen kann. Wenn Google beispielsweise versteht, dass Sie über das Fundament einer Webseite und nicht über das Fundament eines Gebäudes sprechen, kann es Ihre Inhalte für die richtigen Suchenden mit der richtigen Absicht kennzeichnen.

3. Aktiv und konsistent bleiben

Eine gute Möglichkeit, Google zu zeigen, dass Sie seriös und vertrauenswürdig sind, besteht darin dafür zu sorgen, dass Ihre Webseite, Ihr Inhalt und Ihre Informationen auf dem neuesten Stand sind. Dies können Sie tun, indem Sie auf Ihren sozialen Profilen aktiv bleiben. Das bedeutet auch, Ihre Inhalte für Plattformen wie Facebook, LinkedIn und Twitter zu organisieren. Vor allem LinkedIn ist ein großer, offener Topf für das Google Knowledge Panel.

Posten Sie so regelmäßig wie möglich und entwickeln Sie eine PR-Strategie. Ein guter Ruf unter Gleichgesinnten und eine treue Fangemeinde tragen wesentlich dazu bei, dass Google Sie als vertrauenswürdige Person im Internet wahrnimmt.

4. Hochwertigen Content erstellen

Dieser Schritt mag offensichtlich klingen, aber das liegt nur daran, dass er so wichtig ist. Googles oberste Priorität ist das Nutzererlebnis; es konzentriert sich darauf, den Menschen effizient und effektiv das zu geben, was sie wollen.

Daher werden Inhalte, die durch die Verwendung von Keywords, Meta-Daten und anderen klassischen SEO-Mitteln die User Experience in den Vordergrund stellen, hervorstechen, besser ranken und mit größerer Wahrscheinlichkeit in das Google Knowledge Panel gelangen.

Fazit

Angetrieben durch Milliarden von Entitäten und Fakten hilft das Google Knowledge Panel den Usern, sich täglich in der Google-Suchmaschine zurechtzufinden und schnelle Anworten auf ihre Fragen und Anfragen zu finden. Mit einigen simplen Schritten kann man optimalen Gebrauch von dieser immensen Datenbank machen. Wenn Sie ebenfalls Interesse am Aufbau eines Google Knowledge Panels für Ihre Webseite haben, kontaktieren Sie uns! Unsere TYPO3-Experten helfen Ihnen gerne weiter.

Bildschirm gibt eine Warnung zu einem Hacker-Angriff aus

5 Gründe, warum auch Ihre Webseite regelmäßige Sicherheitsupdates benötigt

Heutzutage basieren die meisten Webseiten auf einem Content-Management-System wie TYPO3. Ein CMS betreibt das Backend der Webseite und erlaubt es uns, Änderungen am Content und Aussehen der Webseite vorzunehmen. Der große Vorteil dabei: Das ist auch für Laien und Einsteiger machbar. Denn um Anpassungen durchzuführen, muss man kaum HTML-Kenntnisse besitzen. Nicht nur der Content einer Webseite muss stets aktualisiert werden. Auch das CMS an sich benötigt regelmäßige Sicherheitsupdates, damit es ordentlich funktioniert. Es mag vielleicht leichter erscheinen, bei der CMS-Version zu verbleiben, die einem bekannt und vertraut ist. Aber die Nutzung eines veralteten oder nicht unterstützten CMS birgt bedeutsame Risiken.

Wir stellen Ihnen 5 Gründe vor, wieso Sie regelmäßige Sicherheitsupdates Ihrer Webseite nicht ignorieren oder hinauszögern sollten.

1. Zeitnahe Sicherheitsupdates verhindern unnötige Kosten

Das Design und die Erstellung einer Webseite stellen in der Regel eine beträchtliche Investition dar. Umso bedauerlicher ist es, wenn man die Wartung der Webseite in den Hintergrund stellt, weil regelmäßige Updates des Systems nicht von Anfang an berücksichtigt wurden. Das Update eines CMS auf die neueste Version mag oftmals sicherlich eine finanziell begründete Entscheidung sein. Doch man muss bedenken, dass die Verwendung eines veralteten CMS auf lange Sicht tatsächlich mehr Kosten verursacht. Mit der Zeit treten immer mehr Probleme an der Webseite aus, die wiederum mit einem größeren zeitlichen, aber auch finanziellen Aufwand behoben werden müssen. Bei der Verwaltung einer Webseite ist es stets von großer Bedeutung, vorausschauend in eine zuverlässige Lösung zu investieren. Vor allem, wenn man bedenkt, dass neue und aktuellere CMS-Versionen größtenteils eine verbesserte Funktionalität bieten.

2. Aktuelle CMS schützen vor Sicherheitsrisiken

Wie bei so vielem ist es auch bei digitalen Angeboten schwierig, eine hundertprozentige Sicherheit gegen Cyberangriffe zu gewähren. Es sei denn, Sie wollen unverhältnismäßig viel Geld investieren, um dies zu erreichen. Wenn Sie ihr CMS jedoch stets auf dem neuesten Stand halten, verringert sich die Anfälligkeit Ihrer Webseite erheblich. Sicherheitsupdates sind dabei besonders wichtig, um sicherzustellen, dass Ihr CMS stabil bleibt. Ein veraltetes CMS ist sozusagen ein gefundenes Fressen für potenzielle Angreifer, die die Schwachstellen einer Webseite gnadenlos ausnutzen. Diese Art von Verstößen gefährden sensible Daten und kann sich wiederum auf die Glaubwürdigkeit Ihrer Online-Präsenz auswirken. 22 Prozent der wichtigsten Millionen Webseiten verfügen über eine veraltete Infrastruktur. Das zeigt, wie anfällig eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen für Angriffe ist und macht das Ausmaß des Problems deutlich.

3. Sicherheitsupdates beheben technische Probleme und Bugs

Technische Probleme und Fehler, die in früheren Versionen eines CMS entdeckt werden, kann man oft durch Updates beheben. Diese Sicherheitsupdates beheben häufige Probleme wie Kodierungsfehler, Bugs und Inkompatibilität von Plugins, die alle zu fehlerhaftem Verhalten auf der Webseite führen können. In der Regel ist das dann auch sowohl für Redakteure als auch Nutzer ein mühsames Unterfangen.

4. Profitieren von neuen Funktionen und erweiterter Funktionalität

Der vielleicht spannendste Grund für ein Update Ihres CMS-Frameworks sind die zusätzlichen Features und die verbesserte Funktionalität. Im Durchschnitt wird alle paar Jahre ein größeres CMS-Update veröffentlicht. Das bedeutet oftmals gleichzeitig die Implementierung von neu geschaffenen Standards, die die Backend-Schnittstelle und Frontend-Funktionen verbessern. Dies wiederum ist unerlässlich für das Wachstum und die Expansion einer Webseite. Denn die neueste Version eines CMS basiert oft auf einem effizienteren Code, was eine schneller ansprechbare Webseite ermöglicht. Das Update auf eine aktuellere CMS-Version kann ein langwieriger und komplizierter Prozess sein. Doch durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Webentwicklern verbessert sich dieser Prozess erheblich.

5. Zeitnahes Handeln verkürzt den Update-Prozess

CMS-Systeme werden, wie die meiste Software, parallel zu technologischen Fortschritten wie Browser-Updates entwickelt. Deshalb sind neue CMS-Versionen erforderlich, um diese Entwicklung zu unterstützen und mit ihnen kompatibel zu bleiben. Jede neue Version bringt Änderungen und Verbesserungen mit sich, die sie zunehmend von der ursprünglichen Version unterscheiden. Während die Aktualisierung von der vorherigen Version eine relativ einfache Aufgabe ist, stellt der Sprung von einer viel älteren Version eine gewisse Herausforderung dar. Dies bedeutet, dass der Prozess wesentlich länger dauern und wesentlich mehr kosten kann.

Fazit

Oftmals erscheint es einfacher, eine bestehende CMS-Version fortzuführen. Doch scheuen Sie sich nicht davor, in neue Sicherheitsupdates zu investieren, damit Ihre Webseite vor Gefahren geschützt ist. Profitieren Sie gleichzeitig von einer Erweiterung des Funktionsumfangs Ihrer Webseite. Sprechen Sie uns gerne an – wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!

Programmierung

Support-Ende TYPO3 Version 9 – Was bedeutet das für Ihre TYPO3-Webseite?

Support-Ende TYPO3 Version 9 – was bedeutet das? Läuft Ihre TYPO3-Instanz auf der Version 9? Dann müssen Sie schnellstmöglich handeln. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben.

Was bedeutet Support-Ende?

Mit dem Release jeder TYPO3 Version gibt es einen standardmäßigen Support (LTS) für drei Jahre. In dieser Zeit stellt TYPO3 kostenlose TYPO3-Updates für eine optimale Funktionalität und Sicherheit Ihrer Webseite zur Verfügung.

Endet dieser Support, stellt TYPO3 keiner dieser Updates kostenfrei zur Verfügung – auch nicht für neu erkannte Sicherheitslücken. Das stellt vor allem für die Sicherheit Ihrer Webseite eine Gefahr dar.

Warum gibt es TYPO3 Support-Ende?

Die Online-Welt entwickelt sich konstant weiter. Bei dieser stetigen Entwicklung muss irgendwann der Support für veraltete Versionen enden. Denn: Alle 18 Monate veröffentlicht TYPO3 eine neue Version. Jede Version beinhaltet zusätzliche Funktionen, technische Optimierung und Fehlerbehebungen. Zudem verändern sich auch technische Gegebenheiten und Grundlagen wie z.B. PHP und Frameworks stetig.

Das macht es schwierig, auf veralteten Versionen weiterzuentwickeln und zugleich die Sicherheit zu gewährleisten.

Die Verwendung der alten Versionen wird zudem auch immer geringer, da neue Projekte logischerweise auf den neustens Versionen aufgesetzt werden.

Wir halten Ihre TYPO3-Instanz sicher und zukunftsfähig

Gerne beraten wir Sie zu Updates hinsichtlich des Support-Endes von TYPO3 Version 9 und der Sicherheit Ihrer Webseite. Unsere TYPO3-Experten finden den richtigen Weg für Ihr Unternehmen!Jetzt TYPO3-Updateberatung anfragen

Support-Ende TYPO3 Version 9

Die neuste Version ist TYPO3 v11. Die TYPO3 Version 9 ist damit langsam veraltet. Das bedeutet nun das Support-Ende der TYPO3 Version 9. Anders gesagt: TYPO3 stellt keine Updates mehr für diese Version bereit. Die Version 9 wurde nur bis Ende September 2021 unterstützt.

Sind Sie vom Support-Ende der TYPO3 Version 9 betroffen?

Das können Sie ganz einfach herausfinden. Loggen Sie sich dazu in Ihre TYPO3 Instanz ein. Links oben neben dem TYPO3 Logo wird Ihnen die verwendete TYPO3 Version angezeigt. Die erste Ziffer zeigt Ihnen die TYPO3 Version (in diesem Fall die 9). Die Ziffern dahinter stehen für die eingespielten Minor-Updates zur Schließung von Sicherheitslücken und Ähnlichem.

Was Sie jetzt tun müssen

Welche Möglichkeiten haben Sie jetzt als Webseiten-Betreiber nach dem Supportende von TYPO3 9? Wenn Sie Ihre Webseite weiterhin sicher halten möchten, haben Sie nur noch zwei Möglichkeiten:

1. Extended Long Term Support (ELTS) in Anspruch nehmen

Bis Ende März 2023 bietet TYPO3 auf Wunsch einen kostenpflichtigen Extended Long Term Support (ELTS) an. Der Unterschied von ELTS zu LTS ist die Art und Dauer des Supports. TYPO3 ) ELTS ermöglicht Ihnen, Ihre veraltete Webseite trotz Support-Ende der Version 9 bis zu weitere zwei Jahre sicher zu betreiben. In dieser Zeit können Sie das Update auf die aktuellste TYPO3 Version für die kommende Zeit anstreben.

Vorteile von ELTS

  • ELTS ist sinnvoll, wenn Sie einen künftigen Relaunch für Ihre Webseite planen.
  • Sie können die Aktualisierung Ihrer Systeme bewusst bis zu zwei Jahre aufzuschieben.
  • ELTS stellt alle Sicherheitspatches für Ihre veraltete TYPO3-Versionen bereit. Dabei wird Ihr technischer Kontakt bei alle Sicherheitspatches informiert. Dies ermöglicht eine bessere Planung der Rollouts und entlastet auch Ihre ausführende Agentur.

ELTS ist kostenpflichtig und wird zuvor für ein Jahr gebucht. Bei Bedarf können Sie den ELTS um ein weiteres Jahr verlängern.

Wann kommt ELTS in Frage?

  • Budget verschieben: Sie möchten eine sichere Webseite, aber können das Budget für ein Upgrade oder ein Relaunch aktuell nicht zur Verfügung stellen. Mit der Nutzung von ELTS können Sie die Kosten ins nächste Quartal oder gar Geschäftsjahr verschieben.
  • Relaunch: Sie entschließen sich zu einem Relaunch mit einer aktuellen TYPO3 Version und benötigen eine Übergangslösung.
  • Upgrade: Sie planen bereits ein Upgrade von der veralteten auf die neueste Version zu einem festen Zeitpunkt. Bis dahin sind Sie mit ELTS auf der sicheren Seite.

2. Auf die aktuellste Version upgraden

Die Version 11 ist die aktuellste Version, die Sie verwenden sollten, wenn Sie ein neues Projekt erstellen. Mit Hilfe einer zuverlässigen TYPO3-Agentur können Sie Ihr bestehende TYPO3 9 Webseite auf die neue Version upgraden.

Wenn Sie eine Neuausrichtung Ihres Unternehmen und Ihrer Webseite planen, empfiehlt sich ein ganzer Relaunch Ihrer Seite.

Vorteile eines Relaunchs

  • Verbesserte Struktur und Usability
  • Modernes und responsives Webdesign
  • Bessere Seitenladezeit
  • Ganzheitliche Suchmaschinenoptimierung für verbesserte Ranking

Fazit zum Support-Ende von TYPO3 Version 9

Grundsätzlich gibt es keine allgemeingültige Lösung für alle Webseiten, wenn ein Support-Ende vor der Tür steht. Es hängt stark von Ihrem Projekt und Ihren Ansprüchen ab. Ein Upgrade oder ein Relaunch auf die aktuelle TYPO3 Version kann Ihrer Webseite fast nie Schaden. Gerne stehen wir Ihnen bei einer individuellen Beratung zur Verfügung.

Neuer Frontend-Editor für TYPO3: Bessere Benutzererfahrung für Redakteure

TYPO3 ist für seinen leistungsstarken Backend-Editor und seinen verständlichen Quellcode bekannt geworden. Der neue Frontend-Editor schafft neue Möglichkeiten, Elemente und ihre Inhalte, auf eine Weise zu verwalten. Eine übersichtliche und benutzerfreundliche Oberfläche ermöglicht es, dass Ihre Website immer Up-to-Date sein kann.

Im TYPO3-Backend: Menüpunkt des Frontend-Editors
Im TYPO3-Backend: Menüpunkt des Frontend Editors

Die Vorteile des Frontend-Editors sind überzeugend:

  • leicht zu bedienende Benutzeroberfläche
  • in TYPO3 integrierte Verwaltung Ihrer Inhalte
  • auch für TYPO3-Anfänger zugänglich
  • saubere Trennung von Inhalt und Struktur

Und gerade der letzte Punkt ist im Vergleich zwischen TYPO3 und dem Marktführer WordPress sehr überzeugend: Der TYPO3-Frontend-Editor liefert einfach verständlichen Quellcode, weil er sich an die technischen Standards von TYPO3 hält. Inhalte mit Spaghetti-Code, wie es in WordPress bei der Mehrheit der Editoren leider Standard ist, gehören der Vergangenheit an. Und dadurch auch aufgeblähter Quellcode und lange Ladezeiten.

Was macht den TYPO3-Frontend-Editor aus?

Neben der klaren Trennung von Inhalt und Struktur gibt es weitere Vorteile, auf die wir als TYPO3-Agentur gerne setzen:

  1. Es kann als separates Plugin auf Nutzerebene an- oder ausgeschalten werden.
  2. Der Frontend-Editor kann in alle TYPO3-Templates eingespielt werden.
  3. Alle Plugins und Blöcke, die im Backend zur Verfügung stehen, greifen mit den selben Workflows und Berechtigungen auch im FE-Editor.
  4. Er verfügt über eine einfache und strukturierte Benutzeroberfläche, die ihn zur perfekten Lösung für TYPO3-Anfänger macht. Der Frontend-Editor ermöglicht so auch Editoren, die nur unregelmäßig oder ganz neu TYPO3 nutzen, Inhalte zu verwalten.
  5. Der Frontend-Editor entspricht den technischen Standards von TYPO3, was einfachen Quellcode und optimalen Web-Kernwerten zur Folge hat.

Unsere Empfehlung für TYPO3-Portale und -Internetseiten

Wenn bei Ihrem TYPO3-Projekt mehrere Redakteure arbeiten, die über unterschiedliches TYPO3-Know-how verfügen, ist der neue TYPO3-Frontend-Editor eine ideale Ergänzung für Ihre Installation. Wenn Sie auf der Suche nach einem Editor sind, der fortschrittlich ist und gleichzeitig einfachen Quellcode liefert, dann ist der TYPO3-Frontend-Editor die perfekte Lösung für Sie. 

Fazit zum TYPO3-Frontend-Editor

Der neue Frontend-Editor ist eine großartige Ergänzung des TYPO-Arsenals und wird Ihnen helfen, Ihre Website mit minimalem Aufwand Up-to-Date zu halten. 

Die Entwickler haben zuvor noch keinen Frontend-Editor einprogrammiert gehabt. Die Projektleiter des Frontend-Editors haben selbst an der Fehlerbehebung, der Performance und einer optimierten User Experience gearbeitet und zeigen sich zuversichtlich, lassen allerdings noch Luft nach oben:

Wir haben heute einen produktionsbereiten Frontend Editor, aber wir sind erst am ersten Meilenstein auf einer viel längeren Reise.

TYPO3 Community

Die 3 Hauptziele des TYPO3-Frontend-Editors

Der Frontend-Editor von TYPO3 soll drei Hauptziele unterstützen, die auf Veränderung, Fehlerbehebung und eine Verringerung des Wartungsaufwands abzielen.

Hauptziel 1: Frontend Editing im Backend-Modul

Schon die letzte Version von TYPO3 war reaktionsschnell und das Backend hat es ermöglicht, fast die gesamte Benutzeroberfläche auszublenden. Und um die gesamte Frontend-Seite anzuzeigen, können Sie die Modulliste einfach minimieren und den Seitenbaum ausblenden. Das hat die Vorteile, dass Sie keine separate Seitenbaumimplementierung verwalten müssen und vorhandene Benutzeroberflächendesigns und Konventionen verwenden können. Auch lädt Ihre Webseite schneller und hat weniger benutzerdefinierte Ressourcen. Darüber hinaus denkt TYPO3 auch an seine Entwickler und möchte diesen auch ein bestmögliches Bearbeitungserlebnis verschaffen.

Hauptziel 2: Einfacher Code

Ein schlanker Code ist schneller und einfacher in der Wartung. Die Bereinigung geht weiter dahin, dass Debuggen durch die Aufteilung von Klassenmethoden erleichtert wird.

Hauptziel 3: Verbesserte Testabdeckung und CI-Workflow

Der Frontend Editor wird in die TYPO3-API eingebunden. Momentan ist das Hinzufügen des Frontend Editors noch mit einigem Aufwand verbunden, führt leicht zu Fehlern und kann somit seine angestrebte Magie noch nicht voll entfalten. Hier kommt auch wieder der Cleaner-Code ins Spiel und erleichtert Unit- und Funktionstests. Mit einem neuen und umfassenden Testverfahren können Sie zukünftig Probleme im CI-Workflow viel leichter erkennen und auch beheben. Die Resultate liegen bei einer besseren Stabilität und in einem geringeren Zeitaufwand bei der Behebung von Fehlern.

Unsere TYPO3-Experten stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung und beraten Sie ausführlich zu Ihren Anforderungen.